Premier League: Manchester-Klubs gegen Transfer-Revolution

Manchester City und Manchester United sollen sich gegen die kürzlich durchgesetzte Fristverschiebung des Transfermarkts in der Premier League ausgesprochen haben. Der Widerstand reichte nicht aus.

Manchester City und Manchester United sollen sich gegen die kürzlich durchgesetzte Fristverschiebung des Transfermarkts in der Premier League ausgesprochen haben. Der Widerstand reichte nicht aus.

Am Donnerstag gab die Premier League bekannt, dass das Transferfenster in den kommenden Jahren schon geschlossen sein wird, wenn die ersten Minuten der Saison gespielt werden. Das wurde unter den 20 Erstligisten so vereinbart.

Allerdings konnten sich fünf Klubs mit dieser Entscheidung nicht anfreunden. Wie ESPN berichtet, sollen neben Crystal Palace, Swanseas City und dem FC Watford auch beide Klubs aus Manchester gegen die neue Regelung des Transferfensters gestimmt haben.

Bisher war der Transferfenster in England, genau wie in den meisten anderen europäischen Ligen, am 31. August geschlossen worden. Die neue Regelung sieht vor, dass die Deadline am Tag vor dem ersten Saisonspiel gezogen wird.

Mourinho und United überraschen

Die Ablehnung der Red Devils überrascht, hatte sich Trainer Jose Mourinho doch eigentlich öffentlich für die Änderung stark gemacht: "Ich würde mir wünschen, dass das Fenster so früh wie möglich schließt."

Großer Antreiber der neuen Deadline war wohl der Transfer von Alex-Oxlade Chamberlain. Der Mann vom FC Arsenal spielte am 3. Spieltag noch gegen den FC Liverpool, um einen Tag später seinen Wechsel zu den Reds zu unterschreiben.

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