Premier League: Liverpool verpasste Transfers von Schmeichel und Cantona

Graeme Souness, ehemaliger Trainer des FC Liverpool , hat Details zu seiner Zeit bei den Reds verraten. Er arbeitete von 1991 bis 1994 als Coach beim englischen Ex-Rekordmeister und lehnte damals die Transfers von Peter Schmeichel und Eric Cantona ab. Beide wurden ausgerechnet beim Erzrivalen Manchester United zu großen Stars und leiteten eine äußert erfolgreiche Ära bei den Red Devils ein.

Graeme Souness, ehemaliger Trainer des FC Liverpool, hat Details zu seiner Zeit bei den Reds verraten. Er arbeitete von 1991 bis 1994 als Coach beim englischen Ex-Rekordmeister und lehnte damals die Transfers von Peter Schmeichel und Eric Cantona ab. Beide wurden ausgerechnet beim Erzrivalen Manchester United zu großen Stars und leiteten eine äußert erfolgreiche Ära bei den Red Devils ein.

In der Sunday Times schrieb Souness: "Ich lehnte zwei Spieler ab, die bei Manchester United zu Legenden wurden. Ron Yeats, unser damaliger Chefscout erzählte mir von einem jungen dänischen Torhüter, Peter Schmeichel, der ein Liverpool-Fan war und der auf eigene Kosten zu uns reisen und Zeit bei uns verbringen wollte."

Souness aber hielt eine Verpflichtung Schmeichels für nicht nötig, da er auf Bruce Gobbelaar setzen wollte und zudem gerade David James verpflichtet hatte.

Platini empfahl Liverpool Eric Cantona

Schmeichel wechselte dann 1991 von Bröndby zu United und gewann in seinen acht Jahren bei dem Klub unter anderem fünfmal die englische Meisterschaft, dreimal den FA Cup und die Champions League.

Souness erklärte dann, wie es zur Absage an den späteren United-Kapitän Eric Cantona kam: "Wir spielte zuhause gegen Auxerre und Michel Platini kam anschließend zu mir. Er sagte, er habe einen Spieler für mich. Ein Poblemkind, aber ein begnadeter Fußballer. Das war Cantona und ich sagte, dass das letzte, was ich nun bräuchte, noch ein Problemkind sei."

"Ich hatte einige ältere Spieler, die ich abgeben wollte und noch mehr Ärger konnte ich nicht gebrauchen", so Souness weiter: "Ich bedankte mich bei Platini und sagte ihm, dass ich nach etwas anderem suchte."

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