Premier League: Kevin Wimmer will Tottenham verlassen

Kevin Wimmer möchte Tottenham verlassen und zu einem Klub wechseln, bei dem er regelmäßig zum Einsatz kommt. Der ÖFB-Verteidiger wird sich deshalb in den kommenden Wochen nach möglichen Interessenten umschauen.

Kevin Wimmer möchte Tottenham verlassen und zu einem Klub wechseln, bei dem er regelmäßig zum Einsatz kommt. Der ÖFB-Verteidiger wird sich deshalb in den kommenden Wochen nach möglichen Interessenten umschauen.

Das gab der 24-Jährige im Interview mit Sky bekannt. "Wir werden in den nächsten Tagen und Wochen das Hauptaugenmerk darauf liegen, was es für Angebote und Möglichkeiten gibt. Der Zeitpunkt ist gekommen, um zu einem Verein zu gehen, wo die Chancen auf regelmäßige Einsätze höher ist."

Wimmer will in der Premier League bleiben

Tatsächlich stand Wimmer 2016/17 in der Premier League nur fünf Mal auf dem Platz - zu wenig. "Ich bin jetzt in einem Alter, in dem es wichtig ist, viel zu spielen und nicht nur zu trainieren und dann auf der Bank Platz zu nehmen", so Wimmer.

Wohin es den Nationalspieler zieht, ist aber noch unklar, wenngleich Wimmer klare Präferenzen hat. "Für mich wäre es das allerschönste, wenn ich in der Premier League bleiben könnte." Angebote gebe es aber nicht nur aus England, sondern auch aus Deutschland. "Man muss sich natürlich auch anschauen, wie es von Tottenham-Seite aussieht, was sie vorhaben und wie das mit der Ablösesumme aussieht."

Rückkehr nach Köln nicht unmöglich

Und genau das könnte Wimmer zum Verhängnis werden. Tottenham verlangt rund 23 Millionen Euro für seinen Innenverteidiger, sieht im Österreicher nach wie vor viel Potenzial. "Es heißt, wenn er bleibt, ist er in zwei Jahren Stammspieler", erklärte Berater Jürgen Werner erst kürzlich bei SPOX.

Doch Wimmer will nicht 2019, sondern schon heuer wieder spielen. Zuletzt wurde der FC Southampton als möglicher Käufer gehandelt, Gespräche mit Tottenham sollen bereits geführt worden sein. Wimmer äußerte sich aber auch über seinen Ex-Klub Köln. "Ich habe dort tolle Jahre erlebt, habe mich mit allen gut verstanden. Man muss schauen, was sich ergibt, aber ich würde es schon bevorzugen, wenn ich in der Premier League bleiben könnte."

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