Premier League: Gerrard kritisiert: Arsenal ist zu leicht zu bespielen

Nach dem furiosen 4:3-Sieg am ersten Spieltag gegen Leicester City träumten bereits wieder viele Anhänger des FC Arsenal vom Titel. Eine Woche später verlieren die Gunners jedoch unglücklich im Britannia Stadium von Stoke mit 0:1 und sofort hagelt es wieder Kritik - obwohl sie während des Spiels 77,3 Prozent Ballbesitz hatten. Ex-Liverpool-Star Steven Gerrard weiß, wo die Probleme liegen.

Nach dem furiosen 4:3-Sieg am ersten Spieltag gegen Leicester City träumten bereits wieder viele Anhänger des FC Arsenal vom Titel. Eine Woche später verlieren die Gunners jedoch unglücklich im Britannia Stadium von Stoke mit 0:1 und sofort hagelt es wieder Kritik - obwohl sie während des Spiels 77,3 Prozent Ballbesitz hatten. Ex-Liverpool-Star Steven Gerrard weiß, wo die Probleme liegen.

"Um ein Top-Team zu sein, brauchst du Ballbesitz. Bei Arsenal ist es so, sie sind ein fantastisches Team", begann der ehemalige englische Nationalspieler bei BT Sport und legte nach: "Aber, wenn du ganz oben stehen willst, musst du auch ohne Ballbesitz gefährlich sein. Du musst fürchterlich zu bespielen sein und Arsenal ist eben leicht zu bespielen."

"Ich denke, dass es eine typische Arsenal-Leistung war - fantastisch im Ballbesitz und sie haben viele Chancen kreiert. An einem anderen Tag hätten sie bestimmt viele Tore gemacht. Doch wenn sie den Ball nicht haben, dann spielen sie einfach zu passiv", attestierte Gerrard der Mannschaft von Arsene Wenger fehlende Kampfbereitschaft.

Was das Problem im Kader der Gunners ist, weiß er natürlich auch: "Es scheint so, als hätte Arsenal zu viele Techniker in der Startelf. Sie brauchen ein paar Spieler mit Härte und Aggressivität."

Am kommenden Spieltag haben die Londoner bereits die nächste Chance die Kritiker zum Schweigen zu bringen, denn dann geht es gegen Gerrards Ex-Klub Liverpool.

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