Premier League: Gündogan über seine Trainer: "Tuchel vielleicht der Beste"

Ilkay Gündogan von Manchester City hat über seine bisherigen Trainer gesprochen. Der Nationalspieler über sein enges Verhältnis zu Jürgen Klopp, die Qualitäten von Thomas Tuchel und die Gabe von Pep Guardiola.

Ilkay Gündogan von Manchester City hat über seine bisherigen Trainer gesprochen. Der Nationalspieler über sein enges Verhältnis zu Jürgen Klopp, die Qualitäten von Thomas Tuchel und die Gabe von Pep Guardiola.

"Mit Kloppo hat für mich alles so richtig angefangen, wobei ich auch Michael Oenning und Dieter Hecking nicht vergessen möchte. Aber Kloppo war wie ein Ersatzvater für mich, der über seine Ansprachen kommt, extrem motivieren kann", so Gündogan im Gespräch mit dem Sportbuzzer über seine Zeit beim BVB.

"Er hat auch mal die Peitsche ausgepackt, aber einen danach wieder in den Arme genommen und gesagt: Junge, alles gut. Und er hat extrem gut mit seinem Co-Trainer Zeljko Buvac harmoniert, der eher der Taktikfuchs war", führt der Nationalspieler weiter aus, der zwischen 2011 und 2016 die Schuhe für Dortmund schnürte.

Anschließend trainierte Thomas Tuchel die Borussia, Gündogan spielte ein Jahr lang unter ihm - und schloss mit dem BVB als beste zweitplatzierte Mannschaft der Bundesligageschichte ab.

"Vielleicht der beste Trainer, den ich je hatte"

"Was das Training, die Qualität des Trainings- und die Detailarbeit betrifft, vielleicht der beste Trainer, den ich je hatte", so Gündogan über Tuchel.

"Er ähnelt Pep sehr, es macht Spaß unter ihm, und ich habe einfach noch mal extrem viel gelernt - was Taktik betrifft, Positionstreue, wie man verschiedene Systeme angreift und verteidigt. Ich habe wirklich den höchsten Respekt vor ihm."

Sein aktueller Coach Pep Guardiola dürfte Manchester City zum Meistertitel in der Premier League führen, der Vorsprung in der Tabelle ist riesig. Für Gündogan ist einer der Gründe für Guardiolas Können, "dass er selbst auf höchstem Niveau gespielt hat".

Deshalb habe der Spanier für den Nationalspieler "die Gabe, sich komplett in den Spieler reinzuversetzen - egal, ob du der Superstar oder Ersatzspieler bist. Er weiß, was ein Profi in der konkreten Situation denkt und was er braucht."

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