Premier League: Everton-Profi droht Sperrre wegen Schwalbe

Der englische Verband FA hat ein Exempel statuiert und erstmals gegen einen Profi ein Verfahren wegen einer mutmaßlichen Schwalbe eingeleitet.

Der englische Verband FA hat ein Exempel statuiert und erstmals gegen einen Profi ein Verfahren wegen einer mutmaßlichen Schwalbe eingeleitet.

Stürmer Oumar Niasse vom FC Everton wird beschuldigt, am vergangenen Samstag beim 2:2 seines Klubs in der Premier League bei Crystal Palace den Schiedsrichter absichtlich getäuscht und mit einem sogenannten Diving einen Elfmeter geschunden zu haben.

Leighton Baines hatte in der fünften Minute den Foulelfmeter zum 1:1 für Everton verwandelt. Sollte das zuständige Gremium nach Ansicht der TV-Bilder einstimmig zu dem Schluss kommen, dass Niasse Referee Anthony Taylor hinters Licht geführt hat, droht dem senegalesischen Nationalspieler eine Zwei-Spiele-Sperre.

Seit Saisonbeginn können im englischen Fußball Profis, die bewusst den Schiedsrichter oder dessen Assistenten in die Irre führen, nachträglich durch TV-Bilder bestraft werden, ohne dabei während der Partie erwischt zu werden.

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