Premier League: Edwards: "Wenger war unsere erste Wahl"

Sir Alex Ferguson war von 1986 bis 2013 Trainer von Manchester United. 2001 wollte der Schotte sein Amt niederlegen und gab seinen Wunsch den Verantwortlichen bekannt. Daraufhin versuchte man den Trainer von Ligarivalen FC Arsenal, Arsene Wenger , zu verpflichten, wie der damalige Präsident Martin Edwards nun verriet.

Sir Alex Ferguson war von 1986 bis 2013 Trainer von Manchester United. 2001 wollte der Schotte sein Amt niederlegen und gab seinen Wunsch den Verantwortlichen bekannt. Daraufhin versuchte man den Trainer von Ligarivalen FC Arsenal, Arsene Wenger, zu verpflichten, wie der damalige Präsident Martin Edwards nun verriet.

"Unsere erste Wahl war Arsene Wenger. Seit dieser sich 1996 Arsenal angeschlossen hatte, war Wenger ziemlich erfolgreich, vor allem in seiner ersten Saison, als er das Double gewann. Damals dachten wir, dass er der beste Kandidat wäre, um Alex zu ersetzen", sagte Edwards.

Edwards Aussagen zufolge hätte Wenger auch Interesse gezeigt und sich sogar einige Male mit ihm und Peter Kenyon getroffen, um den Sachverhalt zu klären. Die Loyalität zwischen Wenger und Arsenals Vize-Präsident David Dein sei letztendlich jedoch der Grund gewesen, warum Wenger nicht zu United wechselte, so Edwards. "Er fühlte, dass er mit Arsenal etwas begonnen hatte und seine Verbundenheit mit dem Klub zu groß war. Er wollte diese Bindung nicht brechen."

Ferguson überdachte seine Entscheidung und blieb United erhalten. Unter dem Langzeit-Coach erlebten die Red Devils eine sehr erfolgreiche Zeit, holte 13 Meistertitel, gewann fünfmal den FA Cup sowie zweimal die Champions League.

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