Premier League: Jetzt bekommt Arnautovic sogar Lob von Moyes

Der in den vergangenen Wochen immer wieder kritisierte ÖFB-Teamspieler Marko Arnautovic hat am Montag Sonderlob von seinem neuen Trainer David Moyes erhalten.

Der in den vergangenen Wochen immer wieder kritisierte ÖFB-Teamspieler Marko Arnautovic hat am Montag Sonderlob von seinem neuen Trainer David Moyes erhalten.

Der West-Ham-Coach bezeichnete die Leistung des Wieners am Freitag in der englischen Fußball-Premier-League gegen Leicester City (1:1) als dessen bisher beste für die "Hammers".

"Er hat nicht nur drei oder vier sehr gefährliche Flanken geschlagen, sondern auch die andere Seite des Spiels gemacht. Er hat nach hinten gearbeitet. Er weiß, dass er das machen muss", erklärte Moyes. "Ich würde nicht gegen ihn spielen wollen, wenn er diese Qualität bringt. Wir müssen nur sicherstellen, dass er das aufrechterhält."

Zuletzt äußerte Moyes noch Kritik

Arnautovic war im Sommer für die Klub-Rekordablöse von 28 Millionen Euro von Stoke City zu West Ham gewechselt. Die hohen Erwartungen hat der 28-Jährige unter Slaven Bilic nicht erfüllt, auch dessen Nachfolger Moyes zeigte sich zu Beginn recht kritisch gegenüber Arnautovic. "In den Videos, die ich gesehen habe, sah er nicht wie ein Teamplayer aus", meinte der Schotte noch vor wenigen Tagen über den Wiener, der auf sein erstes Pflichtspieltor für die Londoner noch immer wartet.

Die nächste Chance gibt es am Mittwoch im wichtigen Auswärtsspiel bei Moyes' Ex-Klub Everton. Nach einer Roten Karte in seinem zweiten Ligaspiel hatte Arnautovic drei Partien gesperrt zusehen müssen, danach machte ihm eine Erkrankung zu schaffen. "Ich versuche immer, hart zu arbeiten und stark zurückzukommen. Jetzt bin ich fast da", meinte der ÖFB-Star. "Ich will dem Klub und den Fans zeigen, was ich kann."

Die "Hammers" brauchen Arnautovic in guter Verfassung. Mit nur zwei Ligasiegen in 13 Runden liegt West Ham als 18. in der Abstiegszone. Die Stimmung im Olympia Stadion ist für Arnautovic dennoch einzigartig. "Ich habe noch nie in einem Stadion gespielt, das lauter ist", meinte der Wiener. "Jedem Spieler würde es gefallen, vor diesen Zuschauern zu spielen."

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