Premier League: Arsenals Arsene Wenger vermutet Verschwörung nach Chelsea-Elfmeter

Arsene Wenger vom FC Arsenal hat nach dem Spiel gegen den FC Chelsea (2:2) harte Kritik an der FA geübt. Der Trainer sieht sich von Schiedsrichtern absichtlich benachteiligt.

Arsene Wenger vom FC Arsenal hat nach dem Spiel gegen den FC Chelsea (2:2) harte Kritik an der FA geübt. Der Trainer sieht sich von Schiedsrichtern absichtlich benachteiligt.

Nicht zum ersten Mal in seiner langen Karriere war Wenger am Mittwochabend nicht einverstanden mit der Entscheidung eines Schiedsrichters. Der Franzose sah sein Team durch Jack Wilshere in Führung liegen, ehe Hector Bellerin ein Foul an Eden Hazard zugesprochen wurde.

Der Belgier ließ sich die Chance nicht entgehen und glich per Elfmeter aus. "Wir haben die Führung erzielt und danach gibt es eine derart absurde Entscheidung", sagt Wenger im Anschluss an die Partie. Er meint: "Es hängt mir zum Hals raus. Die Schiedsrichter kommen mit allem davon."

Wenger sieht sein Team bewusst benachteiligt: "Daran wird sich nichts ändern. Wir müssen damit leben und lernen, damit umzugehen. [...] Im Moment sehen wir uns wirklich überraschenden Entscheidungen ausgesetzt." Er kündigte obendrein eine Beschwerde bei der FA an.

Wenger fordert professionelle Schiedsrichter

Der 68-Jährige hatte sich bereits nach dem 1:1 gegen West Bromwich Albion lautstark beschwert. Nach 83 Minuten zeigte Referee Mike Dean auf den Punkt: "Ich habe vor mehreren Jahren hart dafür gekämpft, dass wir professionelle Schiedsrichter bekommen. Aber ich sehe keinen Fortschritt."

Schon damals hatte er angeführt, dass er sein Team systematisch verpfiffen sieht. Wenger erkennt auch in den Spielen gegen Stoke City, Watford und Manchester City eine klare Benachteiligung seines Teams.

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