Preiskampf der Supermärkte: Mit dieser Eigenmarke greift Rewe Aldi an

Rewe plant in seinen Supermärkten das „Ja“-Sortiment auszubauen. - Copyright: picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer
Rewe plant in seinen Supermärkten das „Ja“-Sortiment auszubauen. - Copyright: picture alliance / CHROMORANGE | Michael Bihlmayer

Die Supermarkt-Kette Rewe steht schon lange unter Druck, sich im Einzelhandel gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Besonders die steigende Inflation und stagnierende Konjunktur machte dem Lebensmittelriesen zuletzt zu schaffen – beim Umsatz hängte Rewe bis zuletzt stetig fünf Prozentpunkte hinter den Discountern her.

Um größere Verluste zu verhindern, geht der Lebensmittelriese nun gegen die Discounter in die Preis-Offensive. Der Handelskonzern wird demnach das Sortiment der Eigenmarke „ja“ deutlich aufstocken, wie die „Lebensmittel Zeitung“ berichtet. Damit will Rewe sich als Alternative zu den Discountern positionieren und Aldi, Lidl und Co. erheblich Konkurrenz machen.

Die Preiseinstiegsmarke „ja“ soll demnach deutlich mehr Platz in den Regalen einnehmen und strategisch erweitert werden. Zwar ist diese Umstellung schon seit zwei Jahren im Gange, doch nimmt der Prozess nun erst richtig Schwung auf. Der Kölner Konzern bestätige gegenüber der „LZ“, das „ja“-Sortiment kürzlich um 1.100 Produkte vergrößert zu haben. Dafür wurden viele Artikel der Eigenmarke „Rewe Beste Wahl“ aus dem mittleren Preissegment auf „ja“ umgestellt – um insgesamt etwa 40 Artikel soll es sich dabei handeln. Darunter befinden sich Produkte aus diversen Warengruppen, von Aufbackbrötchen bis hin zu Gemüsekonserven. Der Verkaufspreis sinkt entsprechend mit der Umstellung.

Dennoch ist das „ja“-Sortiment in den Supermärkten immer noch vergleichsweise gering. Um tatsächlich mit der Discounter-Konkurrenz mithalten zu können, muss Rewe im Preiseinstieg noch einiges nachholen.

LH

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