Preise für Häuser und Wohnungen zum Jahresende weiter kräftig gestiegen

Wohnungen in München

Wohnhäuser und Eigentumswohnungen haben sich zum Ende des vergangenen Jahres weiter verteuert. Die Preise lagen im vierten Quartal durchschnittlich 5,7 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. In den sieben größten Metropolen Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Düsseldorf stiegen sie bei Eigentumswohnungen gar um 9,5 Prozent und bei Ein- und Zweifamilienhäuser um 6,5 Prozent.

In den anderen Großstädten ab 100.000 Einwohnern legten die Häuserpreise den Statistikern zufolge um im Durchschnitt 7,7 Prozent und die Preise für Eigentumswohnungen um 6,0 Prozent zu. Auch in dünn besiedelten ländlichen Kreisen wurden Wohnimmobilien demnach teurer: Dort erhöhten sich die Preise für Häuser um 5,0 Prozent und die für Eigentumswohnungen um 0,6 Prozent.

Die Preise für Wohnimmobilien steigen seit Jahren. Gründe sind unter anderem die niedrigen Zinsen, der Zuzug vieler Menschen in die Städte und zunehmend knappes und damit teures Bauland. Die Corona-Krise könnte allerdings auch hier eine Zäsur bedeuten - so hatte etwa zuletzt der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen angesichts der Viruspandemie unter anderem von einer sinkenden Nachfrage bei Eigentumswohnungen und Gewerbeimmobilien berichtet.