Preis der Deutschen Einheit: Rennen in Hoppegarten: Auf der Überholspur

Hengst Amigo (hier mit Jockey Bauyrzhan Murzabayev) startet am Dienstag in Hoppegarten im mit 75.000 Euro dotierten Preis der Deutschen Einheit.

Berlin.  Es passt, dass Eva Fabianova die deutsche Sprache einst mithilfe von Märchen gelernt hat. Denn ein solches erlebt die gebürtige Slowakin gerade mit Amigo. Der dreijährige Hengst ist auf dem besten Weg, ein respektables Rennpferd zu werden. Amigo ist momentan das beste Pferd, das in Hoppegarten trainiert wird, entsprechend groß sind die Erwartungen für den 27. Preis der Deutschen Einheit am Dienstag (ab 14 Uhr). "Wir wollen ganz vorn landen", sagt Trainerin Fabianova.

Amigo gegen die Großen der Szene

Der Renntag am Feiertag ist in Hoppegarten traditionell der besucherstärkste. Höhepunkt ist das Gruppe-III-Rennen um den Preis der Deutschen Einheit, das mit 75.000 Euro höher dotiert ist als alle vergleichbaren deutschen Gruppe-II- und -III-Rennen für dreijährige und ältere Pferde. Entsprechend namhaft ist das Feld besetzt: Titelverteidiger Devastar von Champion-Trainer Markus Klug ist ebenso am Start wie Potemkin aus der Besitzergemeinschaft des früheren Fußballmanagers Klaus Allofs und des Gestüts Fährhof, der Sieger von 2015. Genau solche Gegner braucht Amigo. Für November ist geplant, dass er beim Großen Preis von Bayern erstmals bei einem Gruppe-I-Rennen startet – mit einem guten Ergebnis auf der heimischen Bahn soll er am Dienstag beweisen, dass er auch gegen Pferde dieser Qualität bestehen kann.

"Er hat seine Leistungsgrenze noch nicht erreicht und entwickelt sich noch weiter", meint Eva Fabianova. Vor genau einem Jahr feierte Amigo am Renntag der Deutschen Einheit als Zweijä...

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