Präventives Konzept gefordert: Reinickendorf soll müllfrei werden

Müllberge wie dieser sollen in Reinickendorf durch ein präventives Müllkonzept vermieden werden.

Alte Teppiche, Fernseher, Müllsäcke oder mal eine rote Couch – auch in Reinickendorf wird immer wieder an Wald- und Straßenrändern, an Gleisen oder beispielsweise am Flughafensee illegal Müll entsorgt. Zuletzt beschäftigten verschiedene Ausschüsse die "Vermüllung" in der Thyssenstraße und der Straße Am Nordgraben. Später wurde der Müll durch das Ordnungs-, Straßen- und Grünflächenamt oder die Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR) beseitigt.

SPD fordert ganzheitliches Konzept

Gerald Walk, erster Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Reinickendorfer SPD gehen die Anstrengungen des Bezirksamtes nicht weit genug. Im Ausschuss für Bürgerdienste, Ordnungs- und Verwaltungsangelegenheiten forderte er den zuständigen Bezirksstadtrat Sebastian Maack (AfD) auf, zeitnah "ein ressortübergreifendes Konzept für ein müllfreies Reinickendorf auf allen öffentlichen Flächen vorzulegen" und dieses im Ausschuss zu diskutieren. "Ich frage mich, warum die Leute nicht zu den Höfen der BSR fahren und stattdessen in den Wald. Wir brauchen ein proaktives, umfassendes Konzept, um dies zu verhindern", argumentierte Walk.

Maack will Müllkonzept überarbeiten

Die CDU-Fraktion, die bereits im Mai und Juli bei den Wirtschaftsausschuss-Debatten um die Vermüllung der Thyssenstraße "zeitnahe und dauerhafte Maßnahmen" gefordert hatte, zeigte sich irritiert. "Es gibt bereits ein Konzept für ein sauberes Reinickendorf", sagte der CDU-Bürgerdeputierte Michael Windisch. Die Bürger könnten ihre Eingaben über die Ap...

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