Prävention: Stadt und Polizei sichern Domplatz und Hauptbahnhof gegen Lkw-Anschläge

Zufahrten sollen mit mobilen Barrieren versperrt werden.

Mobile Sperren sollen das Dom-Umfeld vor Terroranschlägen schützen. Darauf haben sich Polizeipräsident Uwe Jacob und Oberbürgermeisterin Henriette Reker verständigt. An den Zufahrten zur Domplatte und zum Roncalliplatz sollen kurzfristig Barrieren errichtet werden, um zu verhindern, dass potenzielle Attentäter mit Fahrzeugen nahe an die Kathedrale herankommen.

Dem Vernehmen nach sollen die Sperren an denselben Orten aufgestellt werden wie in der Silvesternacht 2016. Sie waren damals vorübergehend installiert worden. „Es geht nicht darum, den Dom als Bauwerk zu schützen, sondern die vielen Menschen, die sich jeden Tag in seinem Umfeld aufhalten“, sagte Polizeisprecher Wolfgang Baldes.

Langfristig sollen die mobilen Hindernisse durch fest installierte Sperren ersetzt werden, die bei Bedarf geöffnet werden können, etwa für den Lieferverkehr oder für Bau- und Rettungsfahrzeuge. Am Mittwoch wollen Polizei und Stadt ihre Pläne im Detail erläutern.

Keine konkrete Anschlagsgefahr

Die Anregung kam von der Polizei. Nach den Anschlägen von Barcelona hatte die Behörde ihre Sicherheitskonzepte überprüft und festgestellt, dass besonders symbolträchtige wie stark frequentierte Orte besser geschützt werden müssen. Das Dom-Umfeld hat da die höchste Priorität.

Zudem werden die bestehenden Sperrpfosten für den Fußgängerbereich rund um Dom und Hauptbahnhof überprüft und wo nötig ergänzt. Ob weitere Maßnahmen folgen werden, ist unklar. Die Polizei Köln spricht auch weiterhin nicht von einer „konkreten“, sondern von einer „hohen abstrakten“ Anschlagsgefahr.

Stadt und Polizei wollten sich auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“ nicht zu den Details äußern. „Wenn die Polizei entscheidet, dass sich die Gefährdungslage geändert hat, dann unterstützen wir sie dabei“, sagte Stadtsprecher Gregor Timmer....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta