Präsident von Botsuana positiv auf Coronavirus getestet

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Botsuanas Präsident Mokgweetsi Masisi à Paris le 12 novembre 2021 (AFP/JULIEN DE ROSA) (JULIEN DE ROSA)

Botsuanas Präsident Mokgweetsi Masisi ist positiv auf die Omikron-Variante des Coronavirus getestet worden. Der 60-jährige Staatschef werde sich daher in Quarantäne begeben, teilte die Regierung in Gaborone am Montag mit. Südafrika und Botsuana waren die ersten Staaten, in denen die Omikron-Variante entdeckt wurde.

Bei Masisi seien "keine Symptome" einer Covid-19-Erkrankung aufgetreten, hieß es in der Erklärung der Regierung. Er stehe aber weiter unter ärztlicher Beobachtung. Einstweilen werde Vize-Präsident Slumber Tsogwane die Amtsgeschäfte übernehmen.

Am 25. November hatten südafrikanische Wissenschaftler bekanntgegeben, dass in Botsuana und Südafrika eine neue Corona-Variante entdeckt worden sei, die dann als Omikron bezeichnet wurde. Omikron ist hoch ansteckend, es gibt aber Anzeichen dafür, dass die Variante weniger schwere Krankheitsverläufe auslöst als andere.

In der vergangenen Woche wurde in Südafrika eine nächtliche Ausgangssperre nach 21 Monaten aufgehoben. Die Behörden führten als Begründung an, dass die Omikron-Welle ihren Höhepunkt überschritten habe, ohne dass eine deutliche Zunahme der Todesfälle oder der Krankenhauseinweisungen zu verzeichnen gewesen sei.

Botsuana verzeichnete in der vergangenen Woche 220.000 Corona-Infektionen und 2400 Todesfälle. Ende Dezember lag die Impfquote unter den 2,4 Millionen Einwohnern des Landes bei 43 Prozent. Das Land startete kürzlich eine Booster-Kampagne, zudem wurde das Impfalter auf zwölf Jahre herabgesetzt.

ao/bfi

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