Potsdamer Platz: Das Kulturforum ist das ungeliebte Juwel der Stadt

Das Kulturforum in Berlin

Kultursenator Klaus Lederer (Linke) hat eine neue Debatte über das Kulturforum am Potsdamer Platz angestoßen. In der Freitagausgabe der Berliner Morgenpost sagte er, das Areal müsse besser gestaltet und kulturell belebt werden. Seine Äußerungen wurden kontrovers aufgenommen.

Volker Hassemer, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zukunft Berlin, sieht Lederers Vorstoß positiv – insbesondere im Zusammenhang mit dem geplanten Bau des Museums der Moderne. Er zeige vor allem, "welche Sorgfalt und Gründlichkeit der öffentliche Raum in der jetzigen hochwichtigen Planungsphase verdient, damit aus dem Kulturforum wirklich ein kulturelles Forum werden kann". Ein Mitglied des Senats habe erkannt, dass im Umgang mit dem Siegerentwurf für das Museum nun die stadtplanerische Leistung Berlins gefordert sei. Das sei gut. "Hier sind drei Senatsressorts in der Verantwortung", sagte Hassemer.

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"Potsdamer Straße zerschneidet das Areal"

Hermann Parzinger, Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, sieht im geplanten Museum der Moderne städtebauliche Qualitäten. Der Entwurf von Herzog & de Meuron binde mit seinem Durchwegungskonzept die Anrainer am Kulturforum zusammen und ermögliche dadurch eine neue Außenraumgestaltung. Die Stiftung schließe sich dem Vorstoß, das Kulturforum später in unterschiedlicher Weise zu bespielen, "mit voller Überzeugung" an. "Wir begrüßen auch, dass das Land Berlin über die Potsdamer Straße nachzudenken bereit ist. In der Tat ist diese Durchschneidung de...

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