Potsdam feiert Heim-Gala im Ost-Derby

SPORT1

Potsdamer Machtdemonstration gegen Dresden!

Im Top-Verfolgerduell der Volleyball-Bundesliga der Frauen hat der SC Potsdam einen souveränen 3:0-Erfolg (26:24, 25:18, 25:22) gegen den Dresdner SC gefeiert.

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Die Gäste aus Sachsen konnten im Ost-Derby lediglich im ersten Satz ernsthaft dagegenhalten und führten zwischenzeitlich mit 17:13 und 19:15. Danach starteten die Gastgeberinnen aber eine Aufholjagd und gingen bei 21:20 erstmals in Führung. Dresden versuchte zwar nochmal alles, konnte den Satz aber nicht mehr drehen.

Waibl unzufrieden mit Spielansetzung

"Wir haben zu wenig gute Annahmen gehabt und das war so ein bisschen die Konstante heute. Wenn Sarah (Straube, Anm.d.Red.) den Ball gut bekommen hatte, haben wir gepunktet. Aber wenn wir drei, vier Meter laufen mussten, dann waren wir nicht in der Lage zu scoren und verlieren dann sechs Punkte in Folge", zog SC-Coach Alexander Waibl daher ein nüchternes Fazit nach dem Spiel bei SPORT1.


Vierter Matchball sitzt

Zu Beginn des zweiten Durchgangs konnte Dresden dann noch mithalten, geriet aber zur Satzmitte mit 13:17 in Rückstand, was die Vorentscheidung war.

In Satz drei marschierte das Heimteam dann von Beginn an und brachte das Spiel mit dem vierten Matchball ins Ziel.


Nach den Spiel zeigte sich Waibl auch noch etwas unzufrieden mit der Spielansetzung. "Wenn die Liga am Mittwoch ein Spiel ansetzt und meine Zuspielerin erst am Vorabend um acht Uhr aus der Dominikanischen Republik zurückkommt, dann kann ich mit ihr nicht spielen. Außer ich riskiere absichtlich ihre Gesundheit und das mache ich nicht."

Damit springt Potsdam vorübergehend auf Tabellenplatz zwei. Der Dresdner SC verliert etwas an Boden. (SERVICE: Die Tabelle der Volleyball-Bundesliga)

Der Spieltag im Überblick: 

Allianz MTV Stuttgart - USC Münster 2:3 (25:22, 18:25, 21:25, 25:16, 13:15)
VfB Suhl - Rote Raben Vilsbiburg 1:3 (28:26, 23:25, 14:25, 17:25)
SC Potsdam - Dresdner SC 3:0 (26:24, 25:18, 25:22)
Ladies in Black Aachen - SSC Palmberg Schwerin 0:3 (22:25, 19:25, 17:25)
1. VC Wiesbaden - NawaRo Straubing 1:3 (19:25, 19:25, 25:21, 21:25)