Potsdam: Warum der Landtagsvizepräsidenten im Visier der Justiz steht

Gegen Dieter Dombrowski werden Vorwürfe erhoben

Potsdam.  Erneut ermittelt die Potsdamer Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts des Betruges durch einen Landespolitiker – dazu wurden in der vergangenen Woche auch Räume im Landtag durchsucht. Es betrifft den CDU-Abgeordneten und Vizepräsidenten des Landtages, Dieter Dombrowski. Ihm werden unter anderem Unregelmäßigkeiten bei der Fahrkostenabrechnung vorgeworfen. "Ende Juni hat uns die Verwaltung des Landtages Unterlagen mit der Bitte um Prüfung übergeben", sagte der Sprecher der Potsdamer Staatsanwaltschaft, Christoph Lange, der Berliner Morgenpost. Da sich nach einer ersten Prüfung der Anfangsverdacht des Betruges bestätigt hatte, habe man die Herausgabe weiterer Unterlagen aus dem Landtag für notwendig erachtet.

Diese seien in dieser Woche bereitwillig zur Verfügung gestellt worden. "Ich bin mir persönlich keiner Schuld bewusst und habe der Staatsanwaltschaft vollständige Kooperation angeboten", sagt Dombrowski auf Morgenpost-Anfrage. In den kommenden Wochen wird die Staatsanwaltschaft nun das sichergestellte Beweismaterial prüfen und letztlich entscheiden, inwieweit eine Anklage wegen Betruges gerechtfertigt ist.

Dombrowski zur Kooperation mit Staatsanwaltschaft bereit

Laut dem Ermittlungsverfahren werden derzeit drei Sachverhalte geprüft. Erstens die Nutzung einer eigens angemieteten Zwei-Raum-Wohnung vom 1. April 2015 bis zum 31. August 2016 in Potsdam. Monatliche Miete: 624,80 Euro. Dafür hat Dombrowski einen beantragten Zuschuss für drei Monate in Höhe von je 250 Euro erhalten. W...

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