Potsdam: Jugendliche in Brandenburg trinken und rauchen weniger

Mädchen und Jungen wurden zu ihrem Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsum interviewt

Potsdam.  Brandenburger Jugendliche trinken weniger Alkohol und rauchen weniger Zigaretten. Der regelmäßige Cannabiskonsum stagniert dagegen. Das zeigt die aktuelle Befragung von Schülern, deren Ergebnisse am Montag vorgestellt wurden. Im Auftrag der Landesregierung wurden die Mädchen und Jungen über ihren Tabak-, Alkohol- und Drogenkonsum interviewt. Mehr als die Hälfte der 20.000 Schüler der zehnten Klassen nahmen an der freiwilligen Befragung teil. Als einziger Landkreis beteiligte sich Barnim nicht an der Studie.

Gaben vor zwölf Jahren noch 39 Prozent der Schüler an, regelmäßig zu rauchen, so waren es in diesem Jahr noch 17 Prozent. Auch der Alkoholkonsum sank in diesem Zeitraum um die Hälfte. Nur noch jede zehnte Schülerin gab an, regelmäßig Alkohol zu trinken, bei den Jungen war es jeder Siebte. Ein regelmäßiger Konsum liegt nach Angaben der Landesstelle für Suchtfragen vor, wenn mindestens einmal pro Woche geraucht oder Alkohol getrunken wird. Auch das sogenannte Komasaufen ist nach der Befragung rückläufig. 18,5 Prozent der Schüler gaben an, mindestens an drei Tagen im Monat fünf alkoholische Getränke oder mehr bei einer Gelegenheit zu trinken (2005: 40 Prozent).

Die Entwicklung gibt nach Angaben des Potsdamer Gesundheitsministeriums Anlass zur Hoffnung, dass die folgende Generation gesünder lebt als ihre Eltern. "Der Konsum von Tabak, Alkohol und anderen Substanzen in jungen Jahren hat Folgen für den gesamten Lebenslauf", sagte Gesundheitsstaatssekretärin Almuth Hartwig-Tiedt am...

Lesen Sie hier weiter!