Potsdam: Brandenburg soll endlich schnelleres Internet bekommen

Fiber optic cable with strands emitting light

Potsdam.  Firmen, deren Auftragsbestätigung noch immer schneller per Fax beim Kunden eintrifft als via E-Mail, sind in Brandenburg keine Einzelfälle. Betroffen sind vor allem Betriebe in ländlichen, gering besiedelten Regionen, in denen private Netzbetreiber die hohen Investitionen scheuen. Mittlerweile hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur reagiert und ein Förderprogramm aufgelegt, damit das Breitbandnetz flächendeckend ausgebaut werden kann. Das Ziel: Bis Ende 2018 sollen bundesweit Bandbreiten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen.

Die Chance auf schnelles Internet wollten sich die märkischen Landkreise Elbe-Elster, Oberhavel, Oberspreewald-Lausitz, Ostprignitz-Ruppin, die Uckermark und die Stadt Frankfurt (Oder) nicht entgehen lassen und beantragten vor wenigen Monaten beim Bund die Finanzspritze, um ihre Datenautobahnen aufzupeppen.

Mit Erfolg. Insgesamt 57 Millionen Euro macht das Ministerium von Alexander Dobrindt (CSU) für die fünf Landkreise und die kreisfreie Stadt locker. Und übernimmt damit die Hälfte der Kosten für den Ausbau. Das Land Brandenburg steuert bei einer Förderquote von 40 Prozent noch einmal 43 Millionen Euro bei. Die restlichen zehn Prozent übernehmen die Landkreise. Am Montag übergab Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (SPD) in Potsdam die Förderbescheide des Landes Brandenburg.

"Das Land Brandenburg hat uns sofort und unkompliziert zur Seite gestanden"

Der Ausbau bis 2018 ist nach Ansicht der Landkreise wie auch de...

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