Postmitarbeiter in Schleswig stellte hunderte Wahlbenachrichtigungen nicht zu

·Lesedauer: 1 Min.
In Schleswig-Holstein erhielten hunderte Bürger ihre Wahlbenachrichtigungen wegen des Diebstahls mit Verspätung (Symbolbild: Getty Images)
In Schleswig-Holstein erhielten hunderte Bürger ihre Wahlbenachrichtigungen wegen des Diebstahls mit Verspätung (Symbolbild: Getty Images)

Ein Postmitarbeiter in Schleswig-Holstein soll bis zu 700 Wahlbenachrichtigungen für die Bundestagswahl nicht zugestellt haben.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Mannes in Schleswig fanden die Ermittler am Dienstag neben den Wahlbenachrichtigungen weitere Kisten mit nicht zugestellten Briefen, wie die Polizei in Flensburg am Donnerstag mitteilte. Die Zahl der von dem Postzusteller gehorteten Briefe schätzte die Polizei auf einen vierstelligen Bereich.

Fehlende Benachrichtigungen brachten Post auf die Spur

Die Deutsche Post AG hatte Anfang September bei der Kriminalpolizei Strafanzeige gegen den Mann gestellt, nachdem in internen Ermittlungen der Post bekannt wurde, dass er hunderte Wahlbenachrichtigungen in den Ortschaften Borgwedel und Stexwig nicht zugestellt hatte. 

Die Wahlbenachrichtigungen wurden mittlerweile ausgeliefert. Gegen den Postzusteller wurde ein Strafverfahren wegen der Verletzung des Postgeheimnisses eingeleitet.

Video: Abschicken versäumt? So zählen Briefwahlstimmen noch

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.