Posten als Nationaltrainer: Antonio Conte erteilt italienischem Verband eine Absage

Conte plant derzeit nicht, erneut italienischer Nationaltrainer zu werden. Seinen Vertrag bei Chelsea möchte der 48-Jährige gerne erfüllen.

Antonio Conte dementiert die Gerüchte, wonach es ihn durchaus reizen würde, die Nachfolge des entlassenen italienischen Nationaltrainer Gian Piero Ventura anzutreten. Alessandro Costacurta, stellvertretender Kommissar des italienischen Verbands FIGC, hatte zuletzt verlauten lassen, mit dem Trainer des FC Chelsea über ein mögliches Engagement reden zu wollen.

"Vielleicht hat Costacurta vergessen, dass ich noch 18 Monate Vertrag bei Chelsea habe und mein Wille und mein Wunsch sind, hier zu bleiben und meiner Arbeit nachzugehen", sagte Conte und fügte hinzu: "Ich lasse mich von den Gerüchten nicht beeinflussen."

Bereits seit mehreren Monaten sieht sich der 48-Jährige mit Berichten konfrontiert, wonach sich Chelsea am Saisonende von ihm trennen werde: "Ich weiß nicht warum. Meine Plan ist, den Vertrag zu respektieren. Wir haben uns auf drei Jahre geeinigt."

Nach der 0:3-Heimniederlage gegen den AFC Bournemouth steht Conte unter Beobachtung: "Die Situation war immer diesselbe, mit großem Druck auf mir. Ich verstehe nicht, warum nur auf mir. Vielleicht weil das Chelsea ist, vielleicht ist das der einzige Grund."

Trotzdem gab der Coach zu, dass ihn diese Tatsache auch ansporne: "Ich mag solche Situationen. Wenn ich sehe, dass es keinen Druck mehr für mich oder die Spieler gibt, ist das deshalb, weil man das Feuer verliert."