Der Post-Chef hat eine überraschende Prognose zur Zukunft von Paketdiensten

Annette Dönisch
Post-Chef Frank Appel

Die Digitalisierung verändert die Post. Sie profitiert von Online-Händlern wie Amazon, Zalando und Co., deren Waren sie austrägt. Auch bei der Zustellung spielt das digitale Zeitalter eine Rolle.

Das Bonner Unternehmen experimentiert mit Robotern und Drohnen als Boten. Post-Mitarbeiter befürchten daher trotz der guten Wirtschaftslage, ihren Job an Maschinen zu verlieren. Das berichtet „Die Welt“.

Post-Chef Frank Appel beschwichtigte im Interview mit dem Blatt: „Beim Thema Digitalisierung wird leider auch vieles übertrieben dargestellt, da werden ohne Not Ängste geschürt.“ Die Post wolle in den kommenden Jahren 100.000 Stellen schaffen, kündigte Appel an — eine durchaus bemerkenswerte Ansage in Zeiten, in denen regelmäßig über wegfallende Jobs durch die Automatisierung der Arbeitswelt diskutiert wird.

Die Zustellung sei für Roboter zu komplex

Der Job eines Paketausträgers sei anspruchsvoll, sagt Appel. „Ein Roboter könnte nicht allein einen Briefkasten bestücken, die Koordination von Adressen, Namen und Kundenwünschen ist viel zu komplex.“ Hierfür brauche es noch für lange Zeit den Menschen.

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