Portugal: Waldbrände bedrohen Seniorenheim

In Mittel- und Südeuropa haben extreme Trockenheit und heiße Temperaturen zu neuen Waldbränden geführt.

Im Süden Frankreichs wurden im Département Gard neun Feuerwehrleute bei einem Löscheinsatz verletzt. 670 Beamte waren nötig, um einen Großbrand bei Aubais unter Kontrolle zu bringen, so ein Feuerwehrsprecher.

Das Feuer sei am Sonntagnachmittag aus vorerst ungeklärter Ursache unweit einer Müllverwertungsanlage in einem Pinien- und Eichenwald ausgebrochen und habe sich auf etwa 370 Hektar ausgebreitet, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Südfrankreich: Autobahnen gesperrt

Den Brand vollständig zu löschen, werde mehrere Tage dauern. Zwei Häuser seien von den Flammen gestreift worden, zwei Lagerschuppen und ein Mobilheim zerstört worden. Dutzende Wohnungen hätten dank des Einsatzes von Löschflugzeugen und Löschfahrzeugen gerettet werden können, hieß es.

Zwischenzeitlich mussten Autobahnen gesperrt werden. In der Nähe von Marseille gab es Behinderungen auf der A7, noch am Montag war der Verkehr gestört.

Portugal: Seniorenheim in Gefahr

In Portugal ist in Mafra, rund 30 Kilometer nordwestlich von Lissabon, ein Feuer ausgebrochen. Die Rauchsäulen waren zeitweilig kilometerweit zu sehen. Die Flammen seien mittlerweile weitgehend unter Kontrolle, hieß es. Insgesamt seien rund 300 Hektar Land zerstört worden.

Wegen eines Feuers, das am Sonntagnachmittag in Mafra etwa 35 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Lissabon ausgebrochen war, mussten die rund 30 Insassen eines Seniorenheimes in Sicherheit gebracht werden, wie Medien unter Berufung auf Feuerwehrsprecher berichteten.

Im ganzen Land waren unterdessen am Montag noch acht Waldbrände aktiv, wie Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten. Nach Angaben des Instituts für Meer und Atmosphäre (IPMA) herrscht im Zentrum und Norden Portugals noch bis mindestens Donnerstag erhöhte Waldbrandgefahr.

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