Porsche 911 GT3 (2021) nahezu ungetarnt erwischt

de.info@motor1.com (Stefan Wagner)
·Lesedauer: 2 Min.
Porsche 911 GT3 Spied Up Nahe Drei Viertel Gas
Porsche 911 GT3 Spied Up Nahe Drei Viertel Gas

Der bisher beste Blick auf den Hardcore-Elfer vor der baldigen offiziellen Enthüllung

Neue Erlkönigbider zeigen den kommenden Porsche 911 GT3 der Generation 992 quasi ungetarnt. Abgesehen von den fehlenden Porsche-Logos und ein wenig Mini-Feinschliff an der ein oder anderen Stelle könnte das hier auch die Serienversion sein. Wann genau der Hardcore-Elfer debütieren wird, ist noch immer ein Geheimnis, aber wenn sich ein Prototyp bereits derart offenherzig zeigt, kann es nicht mehr lange dauern.

Schon an der Front erkennt man einige interessante Neuheiten, die aerodynamische Vorteile bringen dürften. Die Frontschürze verfügt über einen zentralen Baustein, der mehr Luft in die seitlichen Lufteinlässe drücken dürfte.

Zudem ist ein komplett neues Hauben-Design zu erkennen. Die zwei mächtigen Einlässe am vorderen Ende der Haube gab es so bisher nicht. Sie könnten dazu dienen, den Anpressdruck an der Front zu erhöhen.

Das Räder-Design auf diesem Erlkönig ist definitiv neu für ein Porsche-GT-Fahrzeug. Die 20- und 21-Zoll großen Felgen kommen mit Zentralverschluss. Dahinter machen sich wuchtige Keramik-Stopper breit.

Am Heck fällt eine veränderte Motor-Abdeckung auf, die im Vergleich zum 911 Carrera über einen großen mittigen Einlass verfügt. Darüber thront ein im Vergleich zum 991 GT3 stark veränderter Heckflügel. Mit seinen Schwanenhals-Aufhängungen und dem schmaleren Spoiler-Blatt sieht er filigraner, aber keinen Deut weniger beeindruckend aus. Zusätzlich befindet sich über dem Leuchtenband ein kleiner Entenbürzel.

Die Heckschürze beinhaltet Auslässe an jeder Seite. Darunter macht sich ein veritabler Diffusor breit, in dessen Mitte wie bisher zwei runde Auspuff-Endrohre sitzen. In den unteren Ecken der Heckschürze hat man zusätzlich kleine Flicks montiert.

Für Vortrieb sorgt bisherigen Berichten zufolge eine optimierte Version des 4,0-Liter-Saug-Boxers, den man bereits aus den Facelift-GT3s der Baureihe 991 kennt. Dort waren maximal 520 PS drin. Wer Porsche kennt, weiß, dass mit jedem neuen Modell ein paar Pferdestärken draufgepackt werden. Wir rechnen mit einem Output zwischen 530 und 550 PS. in Schaltgetriebe dürfte es weiterhin geben.

Sehen und hören Sie mehr vom neuen 992 GT3

Neben dem GT3 wird es natürlich auch wieder einen noch extremer auf Rennsport ausgelegten GT3 RS geben. Bisherige Erlkönigbilder zeigen unter anderem eine Haube mit noch mächtigeren Einlässen sowie einen absolut monumentalen Heckflügel, der so bisher wohl an keinem Serienauto zu sehen war.

Auf der anderen Seite werden die Zuffenhausener eine traditionellere, weniger extrovertierte Klientel einmal mehr mit einem GT3 Touring bedienen, der auf den auffälligen Heckflügel verzichtet und mit Schaltgetriebe kommt.