Polizist vor G20-Einsatz: „Durchknüppeln funktioniert nicht“

Chris K. über Hass und Gewalt an den Barrikaden.

Sehr bald ist es so weit: Trump, Putin und Co. landen zum G20-Gipfel in Hamburg. Mit bis zu 100.000 Demonstranten wird gerechnet, die Zahl der gewaltbereiten Linksextremisten wird auf 8000 geschätzt. Eine Herkules-Aufgabe für die Polizei, die mit knapp 20.000 Beamten vor dem größten Einsatz ihrer Geschichte steht. Die MOPO hat mit Chris K. (32), Gruppenführer bei der Bereitschaftspolizei und Mitglied der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), über die bevorstehende Ausnahmesituation gesprochen. Seinen Nachnamen möchte er aus Sicherheitsgründen nicht ausgeschrieben online lesen.

MOPO: Herr K., als rauskam, dass der G20-Gipfel nach Hamburg kommt – was haben Sie als Erstes gedacht?

Chris K.: Meine erste Reaktion deckte sich wohl mit der der meisten Bürger. Hamburg ist eine riesige Metropole und das Messegelände liegt in Steinwurfnähe zum Schanzenviertel – und das kann man ruhig wörtlich nehmen. Muss das unbedingt hier sein?

Also war auch Unverständnis da?

Klar. Aber irgendwo muss der Gipfel ja stattfinden und die grundsätzliche Idee des G20-Gipfels ist meiner Meinung nach nicht abzulehnen. Die Regierungen...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo