Polizeivizepräsidentin: Polizeiakademie-Vorwürfe: Koppers vor Ausschuss zitiert

Margarete Koppers, Vizepräsidentin der Berliner Polizei

Berlin. Nach schweren Vorwürfen zu Missständen an der Berliner Polizeiakademie muss die Spitze der Hauptstadt-Polizei in einer Sondersitzung des Innenausschusses am Mittwoch (10 Uhr) Stellung nehmen. Die Oppositionsfraktionen FDP, CDU und AfD im Abgeordnetenhaus haben diese durchgesetzt. Ausdrücklich wurde in der am Montag veröffentlichten Tagesordnung um das Erscheinen von Polizei-Vizepräsidentin Margarete Koppers gebeten. Sie ist für Personalfragen zuständig. Auch Innensenator Andreas Geisel (SPD) hatte Aufklärung verlangt.

"Die anonymen Berichte aus dem Inneren der Polizeiakademie erfordern eine sofortige umfassende Aufklärung durch das Abgeordnetenhaus", erklärte der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Burkard Dregger. "Wir erwarten vom Innensenator, dass er die Durchsetzung von Disziplin ebenso ernst nimmt wie die Abwehr jeglicher Versuche der organisierten Kriminalität, unsere Polizei zu infiltrieren."

AfD will maximal 20 Prozent Polizisten mit Migrationshintergrund

Die AfD hatte einen Neuanfang bei der Polizei gefordert. Zudem dürfe mittelfristig der Anteil der Polizisten mit Migrationshintergrund 20 Prozent nicht mehr übersteigen.

Für die FDP-Fraktion sagte Marcel Luthe, mit einem funktionierenden Personalmanagement wären die jetzigen Probleme frühzeitig zu erkennen gewesen. Diese müssten nun gründlich aufgearbeitet werden.

In den Blickpunkt rückte die Schule für den Polizei-Nachwuchs durch eine Voice-Mail, die inzwischen bei der Polizei ist und ausgewertet wird. In der Dat...

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