Polizeiakademie Spandau: Anonymer Wutbrief: Kandt prüft rechtliche Schritte

Polizeischüler trainieren auf einem Schießstand der Landespolizeischule in Berlin

Berlin. Nach der Audionachricht eines Sanitäters über die Zustände an der Polizeiakademie sorgt nun auch ein offener Brief eines angeblichen Polizisten für Unruhe. In dem Schreiben, das der Berliner Morgenpost vorliegt und das mit "ein besorgter Polizeibeamter" unterschrieben ist, behauptet der Schreiber, es sei nur noch eine Frage der Zeit, bis der erste Schuss zwischen den "rivalisierenden Ethnien" an der Polizeiakademie falle.

Bewerber aus arabischen Großfamilien würden trotz Strafakte angenommen, heißt es in dem Brief weiter. Die Unterwanderung der öffentlichen Verwaltung und der Justiz durch Mitglieder polizeibekannter Großfamilien habe bereits begonnen. Frauen würden von vielen Anwärtern mit Migrationshintergrund nicht als Vorgesetzte anerkannt, Auszubildende verweigerten sich beim Dienstschwimmen, weil in dem Becken vorher eine "Unreine" geschwommen sein könnte, so die Vorwürfe des anonymen Briefschreibers.

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Der Polizeibehörde ist das Schreiben bekannt. Die Behörde prüft allerdings rechtliche Schritte. "Zum wiederholten Male wurde mir ein anonymes Schreiben von einem angeblichen Mitarbeiter unserer Behörde zugespielt", sagte Polizeipräsident Klaus Kandt. Der Inhalt sei haltlos, diffamierend und möglicherweise strafrechtlich relevant. Der Brief kommt zu einer Zeit, in der die Behörde wegen einer Audionachricht eines Sanitäters, in die Schlagzeilen geraten ist. Darin beklagt der Mann, der erst neu an der Akademie ist, die unha...

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