Polizei überrascht: Orangen-Flut bei Verkehrskontrolle

Auch die spanische Polizei macht bei Kontrollen gelegentlich kuriose Entdeckungen (Symbolbild: AP Photo)

Bei einer Verkehrskontrolle in Sevilla stoppte die Polizei fünf Einbrecher. Als die Beamten die Türen der Autos öffneten, rollten ihnen tausende Überraschungen entgegen. In den Fahrzeugen, zwei PKW und ein Van, befanden sich tonnenweise Orangen.

Die Polizei beschlagnahmte insgesamt Obst mit einem Gesamtgewicht von rund vier Tonnen, meldet CNN. Die fünf Verdächtigen gaben an, die Orangen seien für den Eigenbedarf. Sie hätten eine lange Reise hinter sich und unterwegs immer wieder angehalten, um Orangen vom Boden aufzusammeln, berichten lokale Medien über die kuriose Ausrede.

Dass in der nahegelegenen Stadt Carmona zuvor ein Überfall gemeldet wurde, bei dem eine große Lieferung Orangen verschwunden war, konnten sie sich nicht erklären. Bei den Reisenden soll es sich um ein Paar und seine drei Söhne handeln. Die Familie muss sich nun wegen Diebstahls verantworten. Zudem fehlte ihnen die Genehmigung, so viel Obst überhaupt transportieren zu dürfen.

Autos, die bis unter das Dach mit Früchten vollgepackt sind, wirken zunächst sicherlich so komisch, wie außergewöhnlich. In Spanien sei dies jedoch mittlerweile ein relativ normales Verbrechen, hält ABC fest. Seitdem auf der iberischen Halbinsel die Orangenpreise extrem gestiegen seien, habe es bereits einige solcher Vorfälle gegeben.