Polizei ermittelt nach eskalierter Fahrscheinkontrolle

Streifenkarte des MVV: Eine eskalierten Fahrscheinkontrolle wird jetzt zum Thema für die Bundespolizei. Foto: Peter Kneffel

Nach einer eskalierten Fahrscheinkontrolle in einer Münchner S-Bahn ermittelt die Bundespolizei - sowohl gegen den mutmaßlichen Schwarzfahrer als auch gegen Bahnmitarbeiter. Der Vorwurf lautet auf gefährliche Körperverletzung, wie die Bundespolizei mitteilte.

Die Sicherheitsleute sollen den 48-Jährigen «unter Anwendung körperlichen Zwanges» aus der S8 gebracht haben, nachdem dieser am Dienstag kein Ticket dabei hatte.

Ein Video im Internet zeigt das Vorgehen: Einer der Männer nimmt den Fahrgast in den Schwitzkasten, um den 48-Jährigen aus dem Waggon zu zerren. Dieser versucht sich festzuhalten, woraufhin ein Kollege des Bahnmitarbeiters dessen Hände löst. Auf dem Bahnsteig wird der Nigerianer zu Boden gedrückt. Im Netz machten daraufhin unter anderem Rassismusvorwürfe gegen den Sicherheitsdienst die Runde.

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Mitteilung der Polizei