Politisches Statement: Eminem wütet gegen Trump

Eminem nutzt seine Berühmtheit für politische Statements. (Bild: Evan Agostini/Invision/AP Photo)

Anfang des Jahres machte Eminem mit dem Song „No Favors“ gegen Donald Trump von sich reden. Darin bezeichnete der Rapper den Politiker unter anderem als „Schlampe“. Nun feuerte er erneut gegen den US-Präsidenten.

Das britische Reading Festival ist eine der bekanntesten Musikveranstaltungen weltweit und lockt jährlich tausende Besucher. Rapper Eminem wollte bei seinem Auftritt nicht nur musikalisch einheizen, sondern eine klare Message vermitteln. Und die richtete sich gegen Donald Trump (ab 1:00 im Video).

„Ich werde die Gelegenheit, hier auf der Bühne zu stehen, nicht nutzen, um politisch zu werden. Und ich will keine Kontroversen hervorrufen, also werde ich keine Namen nennen“, sagte Eminem ins Mikrofon. „Aber diesen Motherf***er Donald Trump kann ich nicht ausstehen.“ Bei den Musikliebhabern schien der Rapper damit einen Nerv getroffen zu haben. Als er einen „F*ck Trump“-Chor einläutete, machten die Zuschauer lautstark mit.

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Anschließend performte Eminem die Songs „White America“ und „Mosh“ aus den Jahren 2002 und 2004. Damals regierte noch George W. Bush, gegen den der Musiker damals ebenfalls ordentlich austeilte.

Vor wenigen Tagen trat Eminem zudem bei den Summer Sessions in Glasgow auf – auch dort setzte er ein klares Statement gegen Donald Trump. Der Rap-Star trug ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift „Fack Trump“ und sagte, dass Schottland nun seine neue Heimat sein muss, weil „die Dinge zu Hause nicht besonders gut laufen.“ Er brüllte „Motherf***ing Donald Trump“ ins Mikrofon und startete mit seiner Show. Im Herbst soll übrigens das neue Album von Eminem erscheinen. Man darf gespannt sein, ob er darauf auch seine politische Meinung kundtun wird.