1 / 7

Politiker reagieren auf die Feierlichkeiten zum Putsch-Jahrestag in der Türkei

Merkel und Erdoğan im Streit um den Besuch von Bundeswehrstützpunkten: Am Freitag sagte die türkische Regierung völlig überraschen einen Besuch deutscher Abgeordneter auf dem Nato-Stützpunkt Konya ab. Auf angebliche Forderungen seitens Erdoğan will sich die Bundeskanzlerin allerdings nicht einlassen. Im ARD-Sommerinterview erklärte Merkel: "Sollte es sie geben, würden wir das rundweg ablehnen." Hintergrund für diese Diskussion sind Berichte, in denen die türkische Regierung angeblich die Auslieferung türkischer Soldaten fordere, die nach dem Putsch-Versuch Asyl in Deutschland beantragt haben. (Bild-Copyright: Kayhan Ozer/Pool Photo via AP)

Politiker reagieren auf die Feierlichkeiten zum Putsch-Jahrestag in der Türkei

Ein Jahr ist der Putsch-Versuch des Militärs in der Türkei nun her. Dabei kamen 249 Menschen am 15. Juli 2016 ums Leben, rund 2.000 wurden verletzt, noch mehr wurden infolgedessen verhaftet oder entlassen. Auch ein Jahr danach sind die Hintergründe des Putsch-Versuchs unklar. Am Samstagabend kündigte Staatsoberhaupt Recep Tayyip Erdoğan in einer brachialen Rede dennoch ein weiterhin hartes Vorgehen gegen die Putschisten an. Die Todesstrafe brachte der türkische Präsident ebenfalls wieder ins Gespräch. Wie reagieren andere Politiker darauf?