Pol Espargaro ist überzeugt: KTM braucht Luigi Dall'Igna nicht

Sebastian Fränzschky

Die MotoGP-Saison 2020 ist für KTM und Pol Espargaro wegweisend. Im vierten gemeinsamen Jahr müssen Fortschritte gelingen. Ansonsten könnte sich Espargaro zu einem Wechsel motiviert fühlen. Der Spanier hat volles Vertrauen in das RC16-Projekt und lobt KTM, doch einen Wechsel kann und will der Spanier nicht ausschließen.

"Zu Beginn des Projekts lagen wir zurück. Doch wir haben uns verbessert. In diesem Jahr müssen wir gute Ergebnisse einfahren, um zu sehen, ob mein Platz hier oder in einem anderen Team ist", erklärt Espargaro im Gespräch mit 'Sky Sport Italia'.

Im Sommer 2019 keimte das Gerücht auf, Ducati-Stratege Luigi Dall'Igna würde bei KTM auf der Wunschliste stehen. Was sagt Espargaro dazu? "Wir wissen, dass Gigi nicht der einzige ist, der viel über die technische Seite weiß. Er ist clever und intelligent. Er schaut immer nach neuen Wegen, die andere noch nicht eingeschlagen haben. Man muss sich nur anschauen, wie es bei Ducati lief, bevor er kam. Jetzt sind sie mit ihm Sieger."

"Unsere Mitarbeiter bei KTM sind sehr stark. Ich bin sehr zufrieden. Wir können mit ihnen einiges erreichen", stellt Espargaro klar. Deshalb hofft der Spanier auf Erfolge mit den Österreichern. "Es ist meine Priorität, bei KTM zu bleiben. Ich bin gespannt, welche Ergebnisse wir einfahren können."

"Wir müssen abwarten, ob wir so erfolgreich sein können, wie ich es hoffe. Danach wissen wir, wie es mit meiner Karriere weiter geht. Ich bin 28 Jahre alt. Es ist ein entscheidender Moment in meiner Karriere. Die jungen Talente wie Quartararo drücken nach. Es ist nicht einfach, vorne zu fahren mit einem Motorrad, das nicht so gut ist", so Espargaro.

Mit Bildmaterial von LAT.