Podolski: Deshalb ist für Köln der Relegationsplatz drin

Lukas Podolski spielin Japan für Vissel Kobe

Lukas Podolski hält den Klassenerhalt des 1.FC Köln in der Bundesliga trotz der missratenen Hinrunde noch für möglich.

"Es gab noch nie eine Mannschaft, die so abgestürzt ist. Aber sie werden nicht zu früh aufgeben. Das ist auch nicht die Mentaliät des Trainers und des FC", erklärte Podolski SPORT1 am Rande des Schauinsland Reisen Cups zu Gunsten seiner Stiftung, die sich für Bildung und Sport für Kinder einsetzt.

"Klar, es wäre blöd, wenn man nicht zweigleisig planen würde." Aber im Derby gegen Mönchengladbach zum Rückrundenstart sei für seinen Herzensklub alles möglich.

"Wenn man da punktet und dann die nächsten Gegner Augsburg und Hamburg schlägt, dann ist man wieder bis auf drei, vier, fünf Punkte dran", rechnete Podolski vor. "Warum soll dann nicht der Relegationsplatz möglich sein? Ich glaube daran, ich habe ein gutes Gefühl."

Das besitzt er auch mit Blick auf seine Länderspielkarriere, auch wenn er im Sommer erstmals seit 2006 wieder bei einer Weltmeisterschaft nicht im deutschen Aufgebot stehen wird.

"Ich habe ja alles erlebt, 130 Länderspiele und viele Turniere mitgemacht. Irgendwann ist es auch mal gut", fand der 32-Jährige.

"Es gibt eine neue Spielergeneration, da muss man auch mal loslassen und die anderen ranlassen." Die Chancen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung schätzt er gut ein. "Man hat Spieler, die schon viele Turniere gespielt haben wie Thomas Müller, Manuel Neuer, Jerome Boateng, Mesut Özil, Sami Khedira - und im Mix mit den jungen Spielern haben wir schon Qualität", urteilte der Angreifer von Vissel Kobe.

"Confed Cup und WM-Quali-Gruppe haben wir souverän gewonnen. Von daher gehören wir zu den Favoriten, auch wenn andere Nationen auch stark sind und den Titel haben wollen."