Podcast: Malte Knuth lässt Kölner aus ihrem Leben erzählen

Der Podcast ist von Kölnern für Kölner. Jedes Mal geht es um etwas anderes.

„Du willst ihn, du kriegst ihn. Und wenn du ihn nicht willst, dann kommt er trotzdem vorbei. Klopft nicht an, aber grüßt freundlich. Dieser Podcast. Ganz genau. Ein Podcast aus Köln für Köln. In dem Kölner aus ihrem Leben erzählen.“ – Mit diesen Worten beschreibt Malte Knuth auf der Internetseite sein Projekt „Fenster zum Hof“.

Der 40-Jährige trifft seit Anfang des Jahres regelmäßig Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben, zum Gespräch. Jedem Interviewpartner widmet er eine etwa einstündige Folge seines Podcasts, den sich jeder kostenlos zeitunabhängig im Internet anhören kann. Alle zwei bis drei Wochen gibt es eine neue Folge. Besonders die Freude am Interviewen und die Liebe zum Medium Radio haben Knuth auf die Idee gebracht. „Ich quatsche gerne und bin neugierig auf meine Mitmenschen“, so der Podcaster. „Und ich finde es toll, wenn Leute über etwas erzählen, das sie begeistert.“

Gesprächsthemen variieren

Knuth selbst arbeitet im Marketing einer privaten Klinik und betreibt den Podcast als Hobby, in das er pro Folge rund zehn Stunden Arbeit investiert. Die Suche nach Gästen ist dabei der geringste Zeitfaktor. „Köln ist perfekt, um kreative Köpfe zu treffen. Alle sind gut vernetzt, und die Menschen erzählen unheimlich gern von sich. Das macht es mir sehr leicht, Gesprächspartner zu finden.“

Über welches Thema in „Fenster zum Hof“ geredet wird, ist von Folge zu Folge unterschiedlich: Einmal berichtet der Gast von einem extravaganten Hobby, ein anderes Mal geht es um eine ungewöhnliche Geschäftsidee – so wie bei Lukas Bauknecht. Er hat mit einem Glühweinkocher in seiner WG-Küche aus Spaß einen Eistee gebraut, den es nun als „Opa Alfi’s Eistee“ an Kölner Kiosken zu kaufen gibt. Häufig lädt Knuth auch Menschen ein, die keinen ungewöhnlichen Beruf haben, aber umso unterhaltsamer aus ihrem Berufsalltag berichten.

Sein persönliches Highlight war die Folge mit dem Zahnarzt Victor Both, der humorvoll und schonungslos ehrlich über Zähne, Patienten und Bewerbungsportale für Ärzte geredet hat. Eine Friseurin und einen Fahrradschrauber hatte Knuth auch schon zu Gast, einen Türsteher von den Kölner Ringen und eine KVB-Kontrolleurin möchte er noch sprechen. „Ich glaube, die Personen gehen mir nie aus. Im Gegenteil: Die Liste mit Wunsch-Gesprächspartnern wächst viel schneller, als ich sie abarbeiten kann.“

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