"Playboy"-Gründer Hugh Hefner gestorben

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Hefner 2007 mit zwei Playmates

"Playboy"-Gründer Hugh Hefner ist tot. Hefner sei im Alter von 91 Jahren zuhause in seiner berühmten Villa "Playboy Mansion" in Beverly Hills gestorben, gab das US-Männermagazin in der Nacht zum Donnerstag über den Kurzmitteilungsdienst Twitter bekannt. Hefner hatte 1953 das Magazin gegründet, das mit seinen Nacktfotos für Furore sorgte. Er selbst hatte einst für sich in Anspruch genommen, die sexuelle Revolution ab den 50er Jahren in der westlichen Welt mit angefeuert zu haben.

Der Pionier der Erotikpresse lebte auch selbst die sexuelle Freizügigkeit aus. In seiner "Playboy Mansion" in Los Angeles feierte er ausschweifende Sex-Partys, stets zeigte er sich in Begleitung junger Frauen. Legendär ist sein roter Samt-Bademantel, in dem er häufig für Fotos posierte. Die Twitter-Mitteilung zu seinem Tod zeigte ein Foto von Hefner und zitierte dessen Lebensmotto: "Das Leben ist zu kurz, um den Traum von jemand anderem zu leben."

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Das Magazin mit Ablegern in zahlreichen Ländern setzt bis heute auf eine Mischung aus Erotikfotos und Berichten über Mode, Kultur und Politik. Immer wieder ließen sich prominente Frauen nackt für den "Playboy" ablichten, so noch Anfang 2016 die Schauspielerin Pamela Anderson. Dann erklärte das Magazin zum Entsetzen seiner Fans, dass Nacktfotos überholt seien und dass künftig darauf verzichtet werde - ein Jahr später, im Februar 2017, kehrte der "Playboy" aber zu seinem Erfolgskonzept zurück.

Hefner war - neben seinen zahlreichen Affären - mehrfach verheiratet. Er war noch in hohem Alter an der Erstellung der jeweiligen "Playboy"-Ausgaben beteiligt und ging auch weiter in Nachtclubs feiern. Hefner starb nach Angaben seines Magazins eines natürlichen Todes.