„Playboy“ bricht mit Tradition und zeigt erstes Plus-Size-Model

Molly Constable ist der Star eines neuen „Playboy“-Shootings. (Bild: Instagram/mollyconstable)

Plus-Size-Models sind längst keine Ausnahmen mehr im Modebusiness. Sie laufen über internationale Laufstege, ergattern begehrte Kampagnen und zieren die Titelseiten renommierter Zeitschriften. Nun feiert auch der „Playboy“ die „Body Positivity“-Bewegung.


Die Zeiten sind vorbei, in denen lediglich superschlanke Blondinen mit Häschen-Ohren für das Männermagazin posierten. Dieses löste sich von alten Traditionen und setzt mittlerweile auf Vielfalt. So holte sich der „Playboy“ vor Kurzem das Model Molly Constable für ein Shooting vor die Kamera. Die schöne Brünette mit Kleidergröße 44 ist auf Instagram bereits ein Star und für ihre weiblichen Kurven sowie sympathischen Extrapfunde bekannt.

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Die atemberaubenden Bilder, auf denen die Plus-Size-Beauty ohne Make-up, dafür in knappen Basics zu sehen ist, begeistern die Internetgemeinde. „Genau mein Typ Frau“, kommentierte ein User. Andere schrieben: „Danke Playboy, wahre Schönheit kennt keine Größe“ und „Die Frau ist umwerfend und eine Inspiration. Nur weil man dünn ist, heißt es nicht, dass man auch gesund ist. Hört auf, das hier schlecht zu machen und feiert es.“ Aber nicht bei allen kam das kurvige Model gut an. Auch Negativkommentare rund um Constables Körper und Gewicht fanden sich auf der Instagram-Seite des „Playboys“.

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Plus-Size-Star Ashley Graham arbeitete bereits mit Molly Constable zusammen. (Bild: AP Photo)

Daran dürfte sich Constable selbst nicht stören. Die Brünette veröffentlichte stolz eine Reihe von Fotos des Shootings. Es ist übrigens nicht ihr erster großer Auftrag. Sie modelte unter anderem für Magazine wie „Glamour“ und „Harper’s Bazaar“, wurde von der „Vogue“ als „Rising Model Star 2017“ betitelt und lief mit Kollegin Ashley Graham bei einer Modenschau über den Laufsteg. „Dein Gewicht ist nicht wichtig. Es geht darum, wie du dich gegenüber Menschen gibst und wie du dich selbst fühlst“, erzählte sie der „Daily Mail“ in einem Interview.


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Im Video: Was passiert, wenn Plus-Size-Models Bilder von sich wie von einem Modemagazin bearbeiten lassen? Das Ergebnis ist entlarvend: