Playoffs der WM-Qualifikation ausgelost: Schweden gegen Italien, Griechenland fordert Kroatien

1 / 2

Juventus-Keeper Buffon: Mache nur bei Champions-League-Sieg weiter

Gianluigi Buffon wird seine Laufbahn wahrscheinlich im Sommer 2018 beenden. Nur ein besonderer Triumph würde ihn davon abbringen.

Kein Spaziergang auf dem Weg nach Russland: Der viermalige Weltmeister Italien muss in den WM-Play-offs Schweden ausschalten . Trainer Michael Skibbe trifft mit seiner griechischen Auswahl auf Kroatien. Dies ergab die Auslosung der vier K.o.-Duelle für die Europäische Fußball-Union (UEFA) am Dienstag in Zürich.

Die Schweden haben gegen den vermeintlich stärksten Gegner zunächst Heimrecht, Skibbe und die Griechen dürfen im Rückspiel vor eigenem Publikum spielen. 

Der ehemalige Bundesliga-Trainer bezeichnete dies nach der Auslosung als "einen kleinen Vorteil. Wir sind schon sehr glücklich, die Play-offs erreicht zu haben. Kroatien hat ein offensiv starkes Team, aber wir standen zuletzt defensiv sehr gut", sagte der 52-Jährige.

Nordirland, in der WM-Qualifikation Gruppengegner von Weltmeister Deutschland, bekommt es mit der Schweiz zu tun. Dänemark muss für das Erreichen der Endrunde 2018 (14. Juni bis 15. Juli) gegen Irland bestehen. Die Partien werden im Zeitraum vom 9. bis zum 14. November ausgetragen.

"Natürlich besitzt Italien eine große Geschichte"

"Natürlich besitzt Italien eine große Geschichte. Sie haben eine sehr erfahrene Mannschaft und sind gut besetzt, aber wir werden uns darauf vorbereiten", sagte Schwedens Trainer Janne Andersson.

Entscheidend für die Zuordnung der Auslosung am Dienstag war die Weltrangliste des Weltverbandes FIFA vom 16. Oktober, in der die Schweiz als Elfter den besten Platz unter den Play-off-Teams der Europäischen Fußball-Union (UEFA) belegte. Italien folgte auf Position 15 vor Kroatien (18.) und Dänemark (19.).

Auf Grundlage der aktuellen Weltranglistenpositionen wurden auch die Lostöpfe für die Endrunden-Auslosung am 1. Dezember im Moskauer Kreml bestückt. Weltmeister Deutschland, der ebenso wie Gastgeber Russland (Gruppe A), Brasilien, Portugal, Argentinien, Belgien, Polen und Frankreich als ein Gruppenkopf gesetzt ist, droht dabei eine Hammergruppe mit einem früheren WM-Champion wie Spanien oder England. Sollte sich Italien in den Play-offs gegen Schweden durchsetzen, könnte der DFB-Auswahl auch ein Duell mit seinem Angstgegner drohen.

Regionale Kriterien spielen bei der Besetzung der Töpfe keine Rolle. Ausgeschlossen sind jedoch Gruppen mit mehr als zwei europäischen Mannschaften sowie andere Duelle von Teams aus derselben Konföderation.