Althaus startet durchwachsen in Villach

Althaus startet durchwachsen in Villach
Althaus startet durchwachsen in Villach

Skispringerin Katharina Althaus ist zum Auftakt der Premiere des Silvester-Turniers am Podest vorbeigeflogen, hat aber mit einer Aufholjagd ihre Chancen auf den Gesamtsieg gewahrt. In Villach schob sich die Oberstdorferin im zweiten Durchgang noch von Platz 16 auf neun vor und hielt damit den Rückstand auf Tagessiegerin Eva Pinkelnig (Österreich) in Grenzen. Die Weltcup-Führung verlor Althaus aber an Pinkelnig.

"Der erste Sprung war nix, der zweite war besser. Ich bin hier nicht so ganz reingekommen", sagte Althaus im ZDF. Hinter der starken Selina Freitag (Aue), die Siebte wurde, war die 26-Jährige diesmal nur zweitbeste Deutsche.

Vor rund 1000 Zuschauern in der Kärtner Alpenarena setzte sich Pinkelnig mit Flügen auf 91,5 und 95,5 m (257,9 Punkte) deutlich vor Anna Odine Ström (Norwegen/248,4) und Nika Kriznar aus Slowenien (243,5) durch. Althaus (239,1) vergab ihre Podestchance durch schwache 86,5 m im ersten Durchgang.

Freitag (Aue/240,0), in der Qualifikation Zweite, flog im zweiten Durchgang auf starke 95,0 m, hatte aber große Probleme bei der Landung und verspielte so die Podestchance.

Anna Rupprecht (Degenfeld), nach dem ersten Durchgang noch Vierte war, fiel auf Rang zwölf zurück. Luisa Görlich (Lauscha/25.) und Agnes Reisch (Isny/31.) hatten es ebenfalls ins Finale geschafft.

Das Silvester-Turnier, das mit einem weiteren Springen in Villach am Donnerstag (13.00 Uhr) sowie zwei Wettbewerben im slowenischen Ljubno (31. Dezember und 1. Januar) fortgesetzt wird, soll ein Schritt zu einer vollwertigen Vierschanzentournee der Frauen sein. Die Bemühungen um die herbeigesehnte Serie an den vier Traditions-Schauplätzen der Männer erhielt allerdings ein großen Dämpfer.

Die angepeilte Premiere in der Saison 2023/24 ist bereits geplatzt, vor allem an den österreichischen Schauplätzen Innsbruck und Bischofshofen gibt es Schwierigkeiten. Nun wird die Tournee-Premiere der Frauen frühestens in der Saison 2024/25 stattfinden. Bei den Topspringerinnen sorgt diese Hängepartie für reichlich Unmut.