Plant Motorola ein VR-Brillen Mod?

Sascha Koesch
(Evan Blass)


Es gibt viele Fragen, die nach der Entlassung vieler Mitarbeiter in Chicago nun an Motorola gestellt werden. Aber eben so viele Gerüchte. Sie selbst hatten verkündet, dass die Moto Z Linie von den Entlassungen nicht betroffen wäre, aber laut Quellen von Android Police scheint ein anderes Smartphone nicht mehr so sicher. Das Moto X5 soll nicht produziert werden.

Ebenso soll es in Zukunft weniger aber dafür nützlichere MotoMods geben. Nützlich im Sinne von profitabel. Da passt es gut, dass Evan Blass ein Bild von einem möglichen Mod geleakt hat, das Interesse weckt. Eine VR-Brille. Im Prinzip eine gute Idee, wenn sie nicht zu teuer wäre, denn eigentlich ist das Moto Z auch mit Googles Daydream kompatibel und man kann sich fragen, was der "Virtual Viewer" letztendlich mehr kann als die längst existierende Konkurrenz.

Eine Ausbuchtung lässt zumindest vermuten, dass man die Kamera nutzen könnte. Nur ist die eben nicht 360°-fähig. Vorstellbar wären aber immerhin diverse AR-Apps, auch wenn der Name nicht darauf hinweist. Und dass Motorola eine Zusatzbatterie für die stromfressenden VR-Apps in die Brille packen würde, halten wir bei dem Gewicht von Batterien auch für eher ungewiss. Abwarten. Möglicherweise ist dieser Virtual Viewer ja auch genau eins der MotoMods, die jetzt eben nicht mehr erscheinen werden. Allerdings - obwohl abgeflacht im letzten Jahr - hat VR immer noch ein wenig Innovations-Prestige. Bei Firmen die so unter Druck stehen, ist ja eigentlich immer alles in der Schwebe.

Android Police