Plünderer des G20-Gipfels zu Jugendstrafe verurteilt

In Hamburg ist nach den Ausschreitungen beim G20-Gipfel erstmals ein Plünderer verurteilt worden. Das Hamburger Amtsgericht verurteilte den zur Tatzeit 18-Jährigen, inzwischen 19 Jahre alten Mann am Montag unter Ausschluss der Öffentlichkeit wegen schweren Landfriedensbruchs. Dabei machte das Gericht aber von der Möglichkeit des Jugendstrafrechts Gebrauch, die Entscheidung über eine Strafe für zwei Jahre zur Bewährung auszusetzen.