Pistennähe bedeutet für Freerider keine Sicherheit

Durch den Tiefschnee zu fahren, ist für Skifahrer eine große Verlockung. Doch auch die Nähe zur Piste garantiert dabei keine Sicherheit. Foto: Florian Sanktjohanser

Durch den unberührten Tiefschnee rauschen - dieses Erlebnis lockt Skifahrer immer wieder ins freie Gelände. Doch auch wer dabei in Sichtweite der Piste bleibt, geht ein hohes Risiko ein.

Grainau (dpa/tmn) - Es ist ein gefährliches Missverständnis von Wintersportlern, die im Tiefschnee fahren: Die Nähe zu einer Piste ist nicht mit Sicherheit gleichzusetzen. Auch bei scheinbar harmlosen Querfahrten oder Abkürzungen könne Lawinengefahr herrschen, warnt der Deutsche Skilehrerverband (DSLV).

Freerider sollten sich immer über die Schneeverhältnisse und Lawinengefahr informieren. Zur Standardausrüstung gehören ein Lawinenverschütteten-Suchgerät (LVS) sowie Sonde und Schaufel. Im Gepäck haben sollte man auch ein geladenes Handy und ein Erste-Hilfe-Set. Die gängigen Suchmethoden für den Fall eines verschütteten Mitfahrers müssen beherrscht und regelmäßig geübt werden, mahnt der DSLV.