Pirmin Schwegler: "Meine Verletzungen sind ein Stück weit selbst verschuldet"

Seine aggressive Zweikampfführung hat Pirmin Schwegler schon einige Blessuren eingebracht. Mit seiner Spielweise ist er ein Erfolgsgarant in Hannover.

Hannovers Pirmin Schwegler erklärt seine häufigen Verletzungen durch Selbstverschulden. Vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub Eintracht Frankfurt (Sa., 15.30 Uhr im LIVE-TICKER) bewertete der Schweizer Nationalspieler zudem die Entwicklung seines Teams als sehr positiv.

"Ich ziehe halt nie zurück. Selbst meine Frau sagt manchmal: Du bist immer derjenige, der überall reinspringt", meinte Schwegler im kicker. Zuletzt hatte er einen Nasenbeinbruch erlitten und einen Zahn verloren.

Schwegler über Hannover-Saison: "Viele Dinge richtig gemacht"

Vor dem Duell gegen seinen Ex-Klub Eintracht Frankfurt lobte der 30-Jährige die Entwicklung seiner Mannschaft: "Wir standen an keinem Spieltag auch nur in der Nähe der Abstiegsplätze. Davon konnte man nicht ausgehen. Aber wir haben viele Dinge richtig gemacht." Schlüssel für diesen Erfolg sei der Teamgeist. So könne man individuelle Nachteile wettmachen.

Auch Leistungssteigerungen von Spielern wie Waldemar Anton oder Iver Fossum würden aus dem stimmigen Mannschaftsgefüge resultieren. Selbst diejenigen Spieler, die aktuell nicht so häufig zum Einsatz kommen, hätten laut Schwegler großen Anteil am Erfolg der Mannschaft.

Weniger positiv sieht er dagegen die aktuellen Proteste der Hannoveraner Fanszene. "Es ist nicht förderlich und eine Last", kritsierte Schwegler die Anfeindungen der Ultras gegen Hannovers Präsidenten Martin Kind.