Pique rudert nach Neymar-Post zurück

Neymar (l.) und Gerard Piqué gemeinsam auf einem Instagram-Bild

Das Hickhack um einen möglichen Wechsel von Superstar Neymar vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain nimmt kein Ende.

Einer, der von einem Weggang Neymars nichts wissen wollte, war dessen Mitspieler Gerard Pique. Der 30-Jährige hatte vor wenigen Tagen in den sozialen Medien verkündet, dass Neymar bleiben würde – mit einem gemeinsamen Bild.

Aber da es seitens des umworbenen Brasilianers bislang noch kein persönliches Statement gab, musste sich Pique erklären. Und das tat er jetzt auf einer Pressekonferenz in Washington D. C. im Rahmen des International Champions Cups. Dort trifft Barca auf Manchester United (ab 01:25 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).

Pique: "War mein Bauchgefühl"

"Mein Bild bei Instagram war eine persönliche Meinung. Der einzige, der verkündet, ob er bleibt oder nicht, ist Neymar selbst. Ich veröffentlichte das Bild wegen meines Bauchgefühls und dem Wunsch, dass er bleibt. Es ist nicht offiziell, es ist nur das, was hoffentlich passieren wird", sagte Pique.

Der Katalane erklärte auch, wie er das erreichen will: "Wenn wir mit Neymar sprechen, machen wir ihm klar, dass er mehr als ein Mitspieler ist. Er ist auch ein Freund."


Dass nahezu zeitgleich Paris Saint-Germain ebenfalls eine Pressekonferenz gab, ließ die Twitter-Gemeinde spekulieren, dass womöglich Handfestes zur Neymar-Personalie verkündet wird.

Aber sie wurden enttäuscht. Trainer Unai Emery sprach über die Wichtigkeit des International Champions Cups, da man sich da mit den besten Teams der Welt messe. PSG trifft in Miami auf Juventus Turin (ab 03.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM).

Cavani hofiert Neymar

Edinson Cavani hob lediglich Neymars Klasse hervor. "Es ist klar, dass er ein toller Spieler ist, jeder will mit solchen Spielern zusammenspielen. Es wird viel geredet. Wenn ein neuer Spieler kommt, ist er willkommen, aber wir konzentrieren uns auf unser aktuelles Team", sagte der Stürmer.

Mehrere Medien hatten zuletzt vom Interesse von PSG an Neymar berichtet. Die Franzosen sollen bereit sein, für den Offensivspieler die Rekord-Ablöse in Höhe von 222 Millionen Euro zu zahlen.

Aber vorerst wird das Gezerre erstmal weitergehen.