Pique über seine United-Lektionen: "Keane schaute wie ein Wahnsinniger"

Gerard Pique spielte vier Jahre lang bei Manchester United, wurde dort aber nie glücklich. Nun berichtet er über einen Vorfall aus der United-Kabine.

Barcelonas Innenverteidiger Gerard Pique hat in seiner Zeit bei Manchester United einige negative Erfahrungen gemacht und unter anderem seinen damaligen Teamkollegen Roy Keane in der Kabine der Red Devils verärgert.

Der Vorfall mit Keane ereignete sich bei einem der ersten Spiele Piques für United. "Wir warteten auf den Trainer und es herrschte Totenstille in der Kabine. Ich saß genau neben Roy Keane und plötzlich konnte man ein Vibrationsgeräusch vernehmen. Keane schaute wie ein Wahnsinniger in den Raum, weil er wissen wollte, wer dafür verantwortlich war", berichtet der spanische Nationalspieler bei The Players' Tribune von dem Vorfall. 

Im Anschluss habe Pique kleinlaut zugegeben, dass er vergessen habe, den Vibrationsalarm bei seinem Mobiltelefon auszuschalten. 

Keane rastet völlig aus

"Roy hat mich in den Arm genommen, gelacht und gesagt, dass ich mir keine Sorgen machen soll. Nein, natürlich nicht! Ein Scherz! Er ist vollkommen durchgedreht und ich hab mir vor Angst fast in die Hose gemacht", sagte der Katalane. Jedoch sei es eine Lektion für ihn gewesen. 

"Heutzutage ist das anders, alle Jungs haben vor den Spielen ihr iPhone in der Hand. Aber 2006 war das ganz anders. Man hat sowas nicht gemacht. Nicht bei United, nicht in Roys Kabine", fügte Pique hinzu.

Es sei einer von tausenden Fehlern gewesen, die er während seiner Zeit in England gemacht habe, so der 31-Jährige weiter.

Von 2004 bis 2008 spielte der Weltmeister von 2010 bei Manchester United, bevor er wieder zurück nach Katalonien zum FC Barcelona wechselte.