Pink Floyd - reif fürs Museum

Pink Floyd, die Musiklegende: Das Musikmagazin „Rolling Stone“ zählt „The Wall“ und “Dark side of the Moon“ zu den „500 großartigsten Alben aller Zeiten“ – jetzt feiert eine Ausstellung in Rom die britische Rockband. Die Schau "The Pink Floyd Exhibition: Ihre sterblichen Überreste" ist die erste Zusammenarbeit der verbleibenden Mitglieder seit Jahrzehnten.

Sänger, Bassist, Komponist und Texter Roger Waters, einer der Bandgründer:

"Das war eine sehr emotionale und politische Reise durch eine kurze Zeit meines Lebens"

Er ist berauscht von Musik, ikonischen Schaustücken und Inszenierungen der Band, von der psychedelischen Undergroundszene in London der 1960er Jahre bis heute, von Spezialeffekten, Klangexperimenten, kraftvoller Bildsprache und sozialen Aussagen in der Schau.

"Wo auch immer du in der Ausstellung bist, sie liefert dir Musik, Informationen,  Kommentare oder so, ich meine, gut aufgebaut und gut gemacht“

In die Sofaecke hat er sich bisher nicht zurückgezogen - zuletzt hagelte es Kritik für seine Unterstützung von "BDS" ("Boycott, Divestment and Sanctions") zur wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Isolation Israels. Sie will das Land international unter Druck setzen, um die Besetzung der palästinensischen Gebiete zu beenden.

Bis zu 300 Millionen Fans haben in den vergangenen fünf Jahrzehnten einen Tonträger von Pinkt Floyd nach Hause getragen - mehr als 400.000 Menschen zog es im vergangenen Jahr ins Victoria and Albert Museum in London zu "The Pink Floyd Exhibition - Their mortal remains" - jetzt in Rom, bis Anfang Juli.

Sigrid Ulrich