Pinar Atalay: Stolzes Arbeiterkind

·Lesedauer: 1 Min.

Fernsehmoderatorin Pinar Atalay (43) will mehr Chancengerechtigkeit in Deutschland und mehr Arbeiterkinder wie sie auf wichtigen Posten sehen.

Chancen für alle

Der Fernsehstar hat das Buch 'Schwimmen muss man selbst' geschrieben, in dem es um Chancengleichheit geht. "Für mich stand oftmals mehr im Vordergrund, dass ich ein Arbeiterkind bin und dass ich aus anderen sozialen Verhältnissen stamme als die Tatsache, dass meine Eltern nicht in Deutschland geboren wurden", betonte die ehemalige 'Tagesthemen'-Moderatorin, die sich trotzdem oft den Satz "Wo kommst du denn her?" anhören muss. Ihre Antwort ist dann kurz und knapp: "Lippe." Sie weiß aber auch, dass es nicht nur für ihre Eltern eine große Sache war, ihre Tochter im Fernsehen zu sehen.

Pinar Atalay möchte Jugendlichen Mut machen

Deshalb möchte sie mit ihrem Buch jungen Menschen, die ähnlich aufgewachsen sind wie sie, Mut machen, ihre beruflichen Träume zu erfüllen. So wie sie es getan hat. Natürlich muss dafür politische und finanzielle Unterstützung her, um die Weichen zu stellen. Das ist etwas, wofür das neue Gesicht von 'RTL Direkt' kämpft. Die Mutter einer Tochter liebt ihren Beruf: "Wir Journalistinnen und Journalisten sind mit unseren Inhalten, mit unserer kritischen Haltung Teil des Alltags vieler Menschen, erst recht in Krisen und hochpolitischen Zeiten wie diesen", erklärte Pinar Atalay im Gespräch mit "w&v". "Die Zuschauerinnen und Zuschauer lassen mich quasi in ihr Wohnzimmer und dafür bin ich dankbar."

Bild: Malte Ossowski/SVEN SIMON/picture-alliance/Cover Images

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.