Pimp my Coffee: Die besten Tipps für leckere Kaffee-Variationen

Nina Baum
Freie Autorin für Yahoo Style
Mit ein paar einfachen Rezepten wird Abwechslung in die Kaffeetasse gebracht. (Bild: Getty Images)

Ohne Kaffee am Morgen geht für viele gar nichts. Trotzdem kann es manchmal langweilig werden, den Wachmacher immer auf dieselbe Art zuzubereiten. Für ein wenig mehr Abwechslung in der Kaffeetasse sorgen diese leckeren Variationen.

Bulletproof Coffee

Diese Kaffeevariation wurde von dem Amerikaner Dave Asprey kreiert. Die Kombination aus Butter und heißen Getränken, die seiner Erfindung zugrunde liegt, geht auf das Volk der Sherpa zurück, die im Himalaya leben. Asprey schwor auf die reichhaltige Mischung, die ihn beim Bergsteigen in Tibet bei Kräften hielt. Schließlich brachte er die Idee ins Silicon Valley und in die Kaffeekultur.

Die Zutaten für einen echten „Bulletproof Coffee“ klingen zunächst gewöhnungsbedürftig und vor allem fettig – doch der angepriesene Effekt könnte überzeugen. Der „kugelsichere“ Wachmacher soll nämlich auch beim Abnehmen helfen. Das Rezept: Filterkaffee, Butter und Kokosöl.

Die drei Zutaten werden mit einem Stabmixer verrührt und sollen bis zu sechs Stunden Energie liefern. Zudem sättigt das Gemisch lange und soll sogar das Frühstück ersetzen können. Das Geheimnis hinter dem Rezept: Die cremige Mischung liefert dem Körper sofortige Energie. Das liegt vor allem am Kokosöl, das hauptsächlich mittelkettige Triglyceride enthält, die schnell in die Leber gelangen. Mittelkettige Triglyceride sind Fettsäuren, die direkt vom Körper umgewandelt werden und ihn mit Energie versorgen. Die Fette sollen, zusätzlich zur Wirkung des Kaffees, die Konzentrationsfähigkeit, Aufmerksamkeit und Ausdauerfähigkeit unterstützen.

Das Rezept: Auf 250 Milliliter Kaffee kommen 1 bis 2 Esslöffel Butter – am besten aus Weidehaltung – und 1–2 Esslöffel Kokosöl.

Kaffee auf arabische Art

Mit nur einem Löffel Kardamom und etwas Safran lässt sich ganz schnell Abwechslung in den Kaffeealltag bringen. Safran ist hierbei optional. Schon eineinhalb Teelöffel Kardamom auf die Kaffeemenge für eine mittelgroße French Press bringen den Geschmack auf ein ganz neues Level. Der Kardamom wird dabei einfach mit dem Kaffeepulver vermischt, bevor es mit heißem Wasser aufgegossen wird.

Cold Brew

Cold Brew ist mehr als nur kalter Kaffee. Im Gegensatz zur normalen Kaffeezubereitung wird hier kaltes Wasser für die Herstellung verwendet. Allerdings dauert diese auch ein wenig länger. Hier wird grob gemahlener Kaffee mit kaltem Wasser gemischt, gut durchgerührt, dann soll er in einem bedeckten Gefäß für 10 Stunden ziehen. Anschließend wird die Mischung gefiltert und mit kalten Wasser oder Eiswürfeln verdünnt.


Das Ergebnis enthält im Gegensatz zu heißem Kaffee weniger Säure und Bitterstoffe. Denn je heißer das Wasser, desto mehr Bitterstoffe werden gelöst. Zum Ausprobieren empfiehlt es sich, 200 Gramm Kaffee mit 1 Liter Wasser zu mischen und ziehen zu lassen. Das entstandene Konzentrat ist übrigens bis zu zwei Wochen haltbar.

„Orange is the new black“

Wer es etwas fruchtiger mag, sollte unbedingt schwarzen Kaffee mit einem zarten Orangenaroma ausprobieren. Natürlich wird hier nicht einfach Orangensaft in den Kaffee gegossen, sondern ein Spritzer Cointreau dazugegeben. Wer bei dieser Geschmackskombination lieber auf Alkohol verzichten möchte, nimmt stattdessen einen Teelöffel geriebene Orangenschale und verrührt diesen gut mit dem Kaffee. Auch eine Prise Zimt oder ein Schuss Vanillesirup bieten sich an.

Rum und Kokosnuss

Hier kommt die ultimative Urlaubsvariante – aber auch an verregneten Tage macht dieser Kaffee-Mix gute Laune. Ein doppelter Schuss Rum, ein Süßmittel nach Wahl und aufgeschlagene Kokosnusscreme als Haube runden diesen Kaffee ab und versüßen den Tag. Als Urlaubsvariante lässt sich das Rezept als Cold Brew genießen, an verregneten Tagen entscheidet man sich wohl eher für die heiße Variante.