Pilotprojekt erfolgreich: BSR soll jetzt noch mehr Parks in Berlin reinigen

Andreas Trödel (l.) und Knut Wiedemann von der Berliner Stadtreinigung (BSR) leeren Mülleimer an einem Waldweg im Forstrevier Teufelssee

Berlin. Mehr Berliner Parks und Plätze sollen sauberer werden. Deshalb will der Senat die Zuständigkeiten der Berliner Stadtreinigung (BSR) über die aktuell zwölf Parks und Grünanlagen hinaus ausweiten. Das im vergangenen Jahr gestartete Pilotprojekt laufe "sehr erfolgreich" und stoße auf große Zustimmung bei den Anwohnern, begründete Berlins Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) am Montag. Das Budget soll demnach auf 8,8 Millionen Euro pro Jahr verdoppelt werden, eine Zustimmung des Parlaments steht aber noch aus.

Wie viele Parks - und welche - künftig von Mitarbeitern der BSR saubergemacht werden sollen, ist zunächst allerdings unklar. Die Zeitungen hatten über eine Ausweitung um 35 zusätzliche Parks und Plätze berichtet und einige davon auch genannt. Die BSR und die Wirtschaftsverwaltung verwiesen jedoch darauf, dass eine endgültige Liste erst Ende November fertig sein soll.

Klar ist aber: Es geht dem Senat vor allem um von Touristen besuchte Orte - neben Grünanlagen auch "touristisch beanspruchte Straßenzüge sowie Straßenbegleitgrün", so die Wirtschaftsverwaltung. Ziel sei es, Anwohner zu entlasten, betonte Pop. Deren Akzeptanz sei nötig, da Berlin vom Tourismus profitiere. Die Senatorin hatte die Ausweitung der BSR-Aufgabe den Angaben zufolge bei den Haushaltsberatungen mit Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen (SPD) vereinbart.

Die BSR hatte 2016 in einem Testlauf zunächst die Zuständigkeit für die Reinigung von zwölf Parks und Grünflächen von den jeweiligen Bezirken übernommen -...

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