Picasso-Keramik im Louisiana-Museum in Kopenhagen

In Dänemark sind Picassos Keramiken zu sehen, und zwar im Louisiana-Museum nördlich von Kopenhagen. An die 160 Werke sind ausgestellt. Picassos Enkel, Bernard Ruiz-Picasso. kam eigens zu Ausstellungseröffnung in die dänische Hauptstadt.

Picasso begann Ende der Vierziger Jahre an der Côte d'Azur mit Ton zu arbeiten.

Kuratorin Kirsten Dell erklärt: "Diese Ausstellung zeigt, mit welcher Begeisterung er Experimente machte, wie offen er neuen Materialien und neuer Inspiration gegenüberstand, und wie er Dinge umwandelte, um alles in seiner existierenden Form zu sehen und dann in etwas Neues zu verwandeln.

Picasso arbeitete auf eine ganz spezielle Weise mit Ton. Er kreierte zum Beispiel eine Vase und machte dann eine Ente daraus. Insgesamte fertigte er an die 4000 Stücke aus Ton.

Mit Unterstützung der Familie Picasso ist diese Ausstellung zum 60. Jahrestag der Museumsgründung aus Privatbesitz und Museen in Paris, Antibes und Barcelona zusammengestellt worden. Bis Ende Mai sind die Werke des Meisters noch in Dänemark zu sehen.

In der Ausstellung sind auch einige Teller zu sehen, von denen er 633 "Editions"/"in begrenzter Auflage" entwarf und sie zu einem günstigen Preis verkaufte. Picasso war der Meinung, jeder Mensch sollte die Möglichkeit haben, einen echten Picasso zu besitzen, egal ob reich oder arm. Seit seinem Tod im Jahr 1973 hat sich das allerdings geändert.

Für die "New York Times" ist die Ausstellung im Louisiana-Museum ein absolutes Muss für Kunstliebhaber im Jahr 2018.